Mittwoch, 2. Mai 2012

DAS IST ” FAST BLUE BEAM “

DAS IST ” FAST BLUE BEAM “: Schaut Euch das mal an, was da vor sich geht,....das ist der eindeutige Angriff der NWO auf die unabhängige UKRAINE, von uns als Deutschem Restvolk gar nicht zu reden...!! Dies ist Völkermord, da geistig-psychischer Terror, staatlicher oder besser gesagt " überstaatlicher Terror" gegen das Sein, gegen das Leben, gegen den FREIEN GEIST !!! Diese Verbrecher [...]

30.4. – WIE WIR TÄGLICH GETÄUSCHT WERDEN

30.4. – WIE WIR TÄGLICH GETÄUSCHT WERDEN: WIE WIR TÄGLICH GETÄUSCHT WERDEN So heißt der Untertitel des neuen Buches von Eva Herman DAS MEDIENKARTELL von KOPP-Verlag. April 2012 – 254 Seiten Eva Herman, die durch den Medien wegen der VERGANGENHEIT in virtuellen Jenseits, Ende 2007 verbannt wurde, meldet sich ganz ZUKUNFT-orientiert mit 309 Quellen aus dem Internet. Weil die Macht der Medien [...]

Ron Paul: Wir hatten recht bezüglich der Kriegskosten

Ron Paul: Wir hatten recht bezüglich der Kriegskosten:

Diesen Monat kündigte der Sekretär für Veteranenangelegenheiten Eric K. Shinseki die Neueinstellung von rund 1.900 psychiatrischen Krankenschwestern, Psychiatern, Psychologen und Sozialarbeitern zusätzlich zu den derzeitigen 20.590 psychiatrischen Fachkräften an, in einem Versuch, die Epidemie von Selbsttötungen unter den Kriegsveteranen in den Griff zu kriegen. Wenn Präsidenten unser Militär in einem noch nie gesehenen Ausmaß missbrauchen – und der Kongress sie damit davonkommen lässt – führt der daraus resultierende Stress leider zu einem dramatischen Anstieg von Selbsttötungen im Militär, sowohl in der kämpfenden Truppe als auch bei den abgerüsteten Soldaten. Tatsächlich übertreffen die Selbsttötungen beim Militär die im Kampf Getöteten bei weitem. Laut einem Artikel in der Air Force Times dieses Monats ist die Selbsttötungsrate bei Soldaten der Luftwaffe im Lauf des letzten Jahres um 40% gestiegen.

Wenn wir die vielfachen Einsätze bedenken, die die Soldaten aushalten müssen, nachdem der Krieg gegen Afghanistan in sein zweites Jahrzehnt geht, sind diese Zahlen traurigerweise nicht überraschend. 

Ironischerweise wurde derselbe Veteranensekretär Eric Shinseki von Präsident Bush gezwungen, aus dem Armeedienst auszuscheiden, weil er es wagte, darauf hinzuweisen, dass eine Invasion und Okkupation des Irak nicht das Kinderspiel sein werde, das die Neokonservativen versprachen. Der damalige stellvertretende Verteidigungsminister Paul Wolfowitz, kein Militärveteran, behauptete, dass General Shinseki „weit daneben lag“ mit seiner Annahme, dass einige hunderttausend Soldaten nötig sein würden, um den Irak nach der Invasion zu sichern. Jetzt sehen wir, wer recht hatte mit den Kosten des Krieges.

Zu den verborgenen menschlichen Kosten unserer scheinbar endlosen Kriege kommen die wirtschaftlichen Kosten. 2008 schrieb der Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaft Joseph Stiglitz mit Linda Bilmes ‚The Three Trillion Dollar War: The True Cost of the Iraq Conflict’ (Der Drei-Billionen-Krieg: Die wahren Kosten des Irakkonflikts). Stiglitz führte aus, dass unter Einbeziehung aller Kriegskosten einschließlich Ersatz für militärische Ausstattung und lebenslange Versorgung von tausenden verwundeten Veteranen der Krieg gegen den Irak uns einige Größenordnungen mehr kosten wird als die $50 Milliarden, die das Weiße Haus vor der Invasion versprochen hat. Wenn wir alle Kosten für Afghanistan dazurechnen, schrieb Stiglitz, kommen wir auf $7 Billionen.

Ist es ein Wunder, wenn unsere Infrastruktur zuhause zerbröckelt, das Gesundheitswesen teurer ist und schwerer zu erhalten, Arbeitslosigkeit und Inflation ihren ständigen Anstieg fortsetzen? Stellen Sie sich die produktive Kraft dieser $7 Billionen in unserem Privatsektor vor. Was könnten diese erreicht haben, wären sie in privater Hand? Was könnte alles entdeckt worden sein, welche Krankheiten könnten geheilt worden sein, was könnte gebaut worden sein, wieviele kreative Arbeitsplätze geschaffen worden sein?

Jetzt wo die Rechnungen für unser Jahrzehnt rücksichtsloser militärischer Aktion zu bezahlen sind, treffen die Einsparungen selten den gut vernetzten militärisch-industriellen Komplex mit seinen Lobbyisten und mächtigen politischen Verbündeten. In Präsident Obamas Budget 2013 soll die Truppenstärke signifikant zurückgehen, während gigantisch teure und weitgehend überflüssige Waffensysteme so gut wie ungeschoren bleiben. Wie der Verteidigungsanalyst Winslow Wheeler diesen Monat schrieb, werden die Kosten des Kampfflugzeugs „der nächsten Generation“ F-35 um weitere $289 Millionen steigen – und das ungeachtet der Tatsache, dass der Flieger schlecht konzipiert und bereits überholt ist, „so gut wie ein fliegendes Klavier,“ schrieb Wheeler.

Die militärischen Kontraktoren, die solche Monstrositäten wie den F-35 bauen, sind politisch vernetzt und somit geschützt. Leider ist das bei zurückkehrenden militärischen Veteranen nicht so der Fall. In demselben Budget 2013 veranschlagt das Weiße Haus steigende Kosten für medizinische Betreuung und Medikamente, die die Veteranen bezahlen sollen, während der Anstieg bei den Kosten für ihren Lebensunterhalt reduziert wird. Und wieviele Jahre immer mehr alarmierender Statistiken über psychische Krankheiten und Selbsttötungen hat es gebraucht, bis es zum bescheidenen Anstieg von Ressourcen gekommen ist, die zur Verfügung gestellt werden?

Diejenigen, die die wirklichen Kosten für unser Jahrzehnt globaler militärischer Eroberung vorhersagten, wurden lächerlich gemacht, verspottet und gefeuert. Die Geschichte hat uns jetzt gezeigt, dass viel, worauf sie hingewiesen haben, gestimmt hat. Amerika ist eindeutig weniger sicher nach einem Jahrzehnt von unnötigen Kriegen. Es ist gefährdeter und näher am wirtschaftlichen Zusammenbruch. Sein Militär ist nahezu gebrochen von Jahren des Missbrauchs. Werden wir wieder zur Vernunft kommen?Quelle: antikrieg

ARD, SPIEGEL, Springer: Auf Grund gelaufen.

ARD, SPIEGEL, Springer: Auf Grund gelaufen.:
Atlantic Cruiser am 2. Mai 2012 vor Montenegro Quelle: MarineTraffic.com

Was wir hier sehen ist die aktuelle Position der „Atlantic Cruiser“. Na und? Wer oder was das ist? Schon vergessen?! Erinnern wird sich der deutsche Medienkonsument aber daran, dass die Türken ein Schiff mit „Waffen für Diktator Assad“ aufgebracht haben. „Waffen aus dem Iran.“ „Bruch des Embargos.“ „bekannt geworden durch syrische Überläufer und Aktivisten“ Soweit die Propaganda-Story. Das Schiff ist inzwischen auf dem Weg nach Montenegro.
Tagesschau "Waffenlieferung für Syrien gestoppt"
Bildausschnitt: "An Bord der Atlantic Cruiser befinden sich iranische Waffen"
„Schweres Militärgerät und Munition an Bord“
Der SPIEGEL verkündet
Bei dem Schiff handelt es sich nach SPIEGEL-Informationen um die "Atlantic Cruiser" der Emder Reederei Bockstiegel. Sie hatte vor einigen Tagen im Hafen von Dschibuti von einem iranischen Frachter schweres Militärgerät und Munition aus Iran übernommen, die für das syrische Regime bestimmt waren. Am Freitag sollte die Fracht in Tartus gelöscht werden.
Auch das manager-magazin macht mit:
„Frachter mit Waffen aus dem Iran“
 Die Springer-Presse weiß es ganz genau:
"Türken finden Waffen"
Die Lüge
Was wurde aus den Waffen über die die ARD, SPIEGEL und Springer (BILD und Welt) auf den Titelseiten „informierten“? - Nichts, es gab keine. Doch darüber schweigen sie. 
Aber Springer hatte doch gemeldet „Türken finden Waffen“? Wir können getrost davon ausgehen, dass man bei Springer den Unterschied zwischen Suchen und Finden wohl kennt. Also ist die ganze Panik Vorsatz.
Doch hier handelt es sich nicht nur um eine der üblichen Lügen aus dem Propagandaapparat des Partei-Staats-Konzern-Komplexes zur ideologischen Vorbereitung eines Weltkrieges. Diese Kampagne erweist sich als Baustein einer umfassenden Medienstrategie, deren Aufgabe es ist, im Inneren Syriens und außerhalb durch die Darstellung von Auflösungserscheinungen zu destabilisieren („Überläufer und Aktivisten bei den Behörden“) und nach außen Iran und Syrien als Rechtsbrecher hinzustellen, die ein Waffen-Embargo der „internationalen Gemeinschaft“ zu umgehen versuchen. Natürlich ist der Terminus „internationale Gemeinschaft“ für NATO- und Gulf-Staaten plus Israel ein Witz, doch was kümmert das die Propaganda. Der tagesschau-Michel glaubt eh‘, die NATO wäre der Nabel der Welt. Er kommt gar nicht auf die Idee, die Welt da draußen könnte ganz anders sein und vor allem viel größer, als die „internationale Gemeinschaft“ der Völkerrechtsbrecher und Kriegstreiber ihm vorgau(c)kelt.

Die Heuchelei
Wie Der tägliche Hafenbericht meldet, ist nun aber das Schiff „Lutfallah II“ mit Waffen für die syrische Opposition, aus Benghazi/Libyen kommend, von der libanesischen Armee gestoppt worden.
Darauf wurden Waffen gefunden und zwar:
"… sind Kalaschnikows, Panzerfäuste, Munition sowie Fernrohre und Militäruniformen an Bord gefunden worden."
Ein Schiff ohne Waffen wird gegen Syrien verwendet, ein Schiff mit Waffen gegen Syrien wird verschwiegen. Da die oben genannten deutschen propagandistischen Leitmedien diese Nachricht nicht promoten – schon gar nicht mit demselben Getöse wie die bei der „Atlantic Cruiser“ - ist anzunehmen, dass sie stimmt.
Dass Militäruniformen an Bord sind, deutet auch nicht auf einen Bürgerkrieg, sondern die bevorstehende Verwendung für eine reguläre Armee in einem Krieg hin. Wer also sorgt für den stets zitierten „brüchigen Waffenstillstand“?

Das Komplott
Man kann es mit Fug und Recht ein Komplott nennen, wenn Medien und Regierungen gemeinsame Sache beim Fälschen und seltsam einheitlichen Unterdrücken der Wahrheit machen.
Könnten katarische Waffen aus Libyen kommen und/oder ohne Wissen der Geheimdienste, der NATO und der libyschen oder amerikanischen Administration in Libyen verladen werden? Diese Frage stellt kein Mainstream. Im Gegenteil. Eine „150 Tonnen schwere Waffenlieferung“ in Richtung Syrien unter Bruch des „Waffenembargo“ wird plötzlich totgeschwiegen.
Wie Frank Lamb berichtet, stammten die Waffen – nachweisbar an der Kennzeichnung - aus Katar.
Es hätten auch Leopard-Panzer für Saudi-Arabien oder U-Boot-Teile für Israel gewesen sein können. Die Blätter schweigen. Bis man wieder was gegen Assad findet.

Der Gipfel
Übrigens weist der SPIEGEL gegenüber "Denkbonus" alle Vorwürfe der Lüge und Halbwahrheiten zurück. 
Wie nennt man das? Dreistigkeit? Realitätsverlust? Lohnschreiberei? Propaganda? Auf keinen Fall ist es Dummheit oder Unwissenheit hinter der sich diese Leute verstecken können.

Die Außenpolitik von Frankreich nach Sarkozy

Die Außenpolitik von Frankreich nach Sarkozy: Während des fünfjährigen Mandats von Nicolas Sarkozy verlor Frankreich in Afrika und im Nahen Osten viel von seinem Prestige. Das ist der Grund, warum all jene, die dieses Land lieben, sich fragen: betrifft die von François Hollande versprochene Änderung auch seine Außenpolitik? In einem Leitartikel, den wir hier reproduzieren, hat die syrische Tageszeitung Al-Watan diese Frage bejaht. Der sozialistische Führer schätzt die Staaten der Region genauso hart ein als seine Vorgänger, aber seinen (...)
10. Meinungs-verschiedenheiten
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Dienstag, 1. Mai 2012

«Die Fokussierung auf Julija Timoschenko ist nicht richtig»

«Die Fokussierung auf Julija Timoschenko ist nicht richtig»:
Das Schicksal von Julija Timoschenko sorgt für eine Verschlechterung der Beziehungen zwischen der EU und dem EM-Gastgeberland Ukraine. Eine Einschätzung der Lage von der Ukraine-Kennerin Susan Stewart, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschungsgruppe Russland / GUS der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Quelle: bazonline.ch
Frau Stewart, im EM-Austragungsland Ukraine ist die Oppositionsführerin Julija Timoschenko im Hungerstreik und letzte Woche gab es eine Anschlagsserie mit fast 30 Verletzten. Wie ist die Stimmung in der Bevölkerung?

Es ist eine gewisse Frustration spürbar. Auch die ehemaligen Anhänger von Präsident Wiktor Janukowitsch, die seinen Wahlsieg ermöglicht haben, sehen heute, dass seine Politik nur dazu dient, die Elite zu bereichern. Die Bevölkerung merkt zunehmend, dass die Wirtschaft, die Aussenpolitik und andere Bereiche vernachlässigt werden. Ein Rückschritt im Demokratisierungsprozess.
In etwas mehr als einem Monat, am 8. Juni, beginnt die EM. Wie werden die politischen Ereignisse in diesem Zusammenhang wahrgenommen?

Wenn man hört, wie über die EM gesprochen wird, herrscht die Meinung vor, dass es ein Erfolg ist, dass sie überhaupt in der Ukraine stattfindet. Obwohl auch dies jetzt wegen der Sicherheitslage infrage gestellt sein könnte.
Wie steht es denn um die Sicherheit der Sportler und Besucher der EM?

Dies hängt von der Grundeinstellung der Elite ab. Für sie ist die EM vor allem da, um sich zu bereichern. Für Projekte im Zusammenhang mit der EM wurde auf Ausschreibungen verzichtet. Die Leute im nahen Umfeld der Führungsspitze kriegten die Aufträge, zum Beispiel der Bau neuer Strassen, der neue Flughafen, Züge. Die Qualität stand im Hintergrund. Vieles ist noch nicht fertig, und somit können gewisse Aspekte und Abläufe im Vorfeld der EM nicht getestet werden. Daraus entstehen natürlich Sicherheitsrisiken. Es kann alles gut gehen, es bleibt aber dem Zufall überlassen.
Wissen die Verantwortlichen im Ausland, vor allem die Sportfunktionäre, davon?

Eigentlich müssten sie es wissen, aber ihre Aussagen im Hinblick auf die EM sind oft beschönigend. Sie wollen wohl optimistisch auf die Spiele schauen. Zum Teil fehlen ihnen vielleicht auch die Informationen, denn in der Ukraine ist vieles undurchsichtig.
Der internationale Druck auf die Ukraine steigt, die Oppositionsführerin Julija Timoschenko freizulassen. Wie wahrscheinlich ist eine Freilassung?

Es besteht eine gewisse Möglichkeit, ich bin aber vorsichtig. Bei ihrem Prozess hatte ich nicht mit einem so harschen Urteil gerechnet, es wurde aber gefällt. Zurzeit scheint es Überlegungen zu geben, sie nach Deutschland zur Behandlung ihrer Rückenprobleme zu lassen. Die Frage ist, ob sie das auch will. Die bevorzugte Variante des Regimes dürfte die sein, dass Timoschenko im Lande unter Kontrolle bleibt.
Angela Merkel erwägt einen Boykott der EM. Nützen Boykottdrohungen etwas?

Es ist sicher wichtig als Zeichen, dass man über die Vorgänge im Land sehr besorgt ist. Man möchte sich nicht mit Vertretern des Regimes auf der Bühne zeigen, weil dies im Land als Unterstützung der jetzigen Politik dargestellt würde. Diese Gelegenheit will man dem Regime nicht bieten. Es braucht aber auch einen Plan, wie man die Beziehungen zur Ukraine in dieser schwierigen Lage nach der EM gestalten kann.
Wie müsste dieser aussehen?

Die Fokussierung auf Julija Timoschenko ist nicht richtig. Die Probleme liegen viel tiefer. Es geht um den grundsätzlichen Umgang mit der Opposition. Es geht um die fehlende Unabhängigkeit des Justizsystems. Auch wenn die Elite im Fall Timoschenko einlenken würde, wäre dies nicht gleichzusetzen mit einem grundsätzlichen Umdenken.
Worauf hört denn die Elite überhaupt?

Schwer zu sagen. Eigentlich nur auf sich. Sie sorgt dafür, dass die Lage für das Grüppchen an der Macht günstig ist. Jetzt hat sie die Beziehung mit der EU verdorben. Auch die Beziehungen mit Russland sind schwierig. Die eigene Bevölkerung unterstützt das jetzige Regime auch nicht mehr. Bisher hat sich dennoch nichts geändert.
Wer bildet eigentlich diese Elite um Janukowitsch?

Es sind Oligarchen, Verwandte und Anhänger der Regierung. Da ist etwa Rinat Achmetow, der Besitzer der Donbass-Arena, einem Austragungsort der EM. Er hat Janukowitsch im Wahlkampf unterstützt und spielt eine grosse Rolle in der ukrainischen Politik. Oder Dmytro Firtasch, ein Milliardär im Gas und Chemiegeschäft. Die Verflechtung zwischen Wirtschaft und Politik ist allgegenwärtig. Viktor Janukowitsch versucht, seinen Einflussbereich zu erweitern, indem er Verwandte und enge Freunde miteinbezieht und so ein Gegengewicht setzen kann.
Könnte es im Vorfeld der EM nochmals zu Protesten kommen?

Es wird sicher Versuche der Opposition geben, auch wenn sie nicht über solche Pläne gesprochen hat. Die Sicherheitskräfte dürften aber Proteste im Keim ersticken.
Welche Szenarien sind nun im Hinblick auf die EM denkbar?

Es gibt offenbar Vorschläge, die Spiele um ein Jahr zu verschieben oder die ukrainischen Spiele in Polen stattfinden zu lassen. Das wahrscheinlichste Szenario ist aber, dass die EM in der Ukraine stattfindet und mit einem politischen Unterton und gewissen Schwierigkeiten über die Bühne geht.(baz.ch/Newsnet)

Reaktion Irans auf Truppenbewegungen in Aserbaidschan

Reaktion Irans auf Truppenbewegungen in Aserbaidschan:
Teheran (IRIB) –  Der Befehlshaber der Bodenkräfte der iranischen Armee hat bekräftigt, dass die Stationierung von aserbaidschanischen Panzern an der Grenze zu Iran keine Bedrohung darstelle. Quelle: german.irib.ir

“Teheran und Baku haben gute diplomatische Beziehungen und die IR Iran betrachtet die aserbaidschanischen Truppenbewegungen nicht als eine Bedrohung”, sagt Generalmajor Ahmad Reza Purdastan der Nachrichtenagentur Mehr News. Er bekräftigte zugleich, dass die iranischen Streitkräfte jegliche Bewegungen jenseits der Grenzen überwachen und die iranischen Grenzen schützen.

Medienberichten unter Berufung auf die Bewohner der iranischen Grenzregionen zufolge, rückten vor einigen Tagen rund 30 Panzer der aserbaidschanischen Armee, die zum Teil vom zionistisch-israelischen Regime gebaut worden sind, in Richtung der iranischen Grenzregionen Bile Sawar und Pars Abad vor und gingen dann in der aserbaidschanischen Stadt Imishli in Stellung.

Sein letztes Interview als Präsident: Medwedew – Es gibt keine Tabus mehr!

Sein letztes Interview als Präsident: Medwedew – Es gibt keine Tabus mehr!:
Russlands scheidender Präsident Dmitri Medwedew hat gestern ein großes Interview für mehrere Fernsehsender gegeben und sein Image als moderner und pro-westlicher Politiker bestätigt. Quelle: de.rian.ru
Selbst unangenehme Fragen nimmt er gelassen auf, was jedoch nicht bedeutet, dass man von ihm Zugeständnisse erwarten sollte: Während der gesamten Zeit des Gesprächs hielt sich der Noch-Präsident an die offizielle Position zu allen Fragen, von der Verantwortung der Minister für die vielen Fehler bis zu dem so genannten Fall Chodorkowski und den Forderungen der Protestteilnehmer in diesem Winter.
Kurz zusammengefasst äußerte sich Medwedew wie folgt: In der Regierung wird es Umbesetzungen geben, aber die unpopulärsten Minister werden nicht entlassen. Wenn der frühere Yukos-Chef Michail Chodorkowski amnestiert werden möchte, sollte er darum bitten; die Moskauer Demokraten haben die Wahlen verloren, aber in der Demokratie zählt nun einmal die Willensäußerung der Mehrheit; Geeintes Russland ist eine starke Partei, und der scheidende Präsident hätte nichts dagegen, sich an die Parteispitze zu stellen, falls er darum gebeten werden sollte.
Die Zeit der „Tabu-Fragen“ neigt sich zwar allmählich ihrem Ende zu, aber das bedeutet nicht, dass die Zeit der „Ja-Antworten“ auf alle Forderungen der Oppositionellen kommt, was in den späten 1980er Jahren unter Michail Gorbatschow passierte. Im August 1991 zeigten sich Mitglieder des Staatskomitees für Ausnahmezustand von der Frage der Journalistin Tatjana Malkina über ihren Staatsstreich irritiert, weil sie das nicht erwartet hatten. In der Sowjetunion galt nun einmal, dass Machtstürze nur in Lateinamerika, aber nicht im eigenen Land möglich waren.
Moderne Politiker wie Medwedew lassen sich durch die Revolutionsaufrufe nicht verunsichern: Sie sind selbst aktive Internet-User und erfahren die Nachrichten nicht aus KGB-Berichten, sondern direkt von den Quellen.
Die liberale Öffentlichkeit, wie auch die einstigen Sowjetologen hatten wohl erwartet, dass Medwedew ein schlechtes Gewissen haben würde, als er sich die unangenehmen Fragen der Sender RenTV und Doschd über den Fall Chodorkowski und die Hungerstreiks in den Städten Astrachan und Lermontow (Region Stawropol) anhören müsste.
Doch der scheidende Staatschef antwortete auf diese Fragen genauso, wie der Westen üblicherweise auf Russlands Besorgnis um die europäische Raketenabwehr und die Nato-Erweiterung reagiert: Er wollte nichts zugestehen, erläuterte aber ausführlich das Geschehene und warum alle, darunter die Fragesteller, davon letztendlich profitieren würden.
Die Situation um Chodorkowski mag einigen zwar nicht gefallen, aber dieser habe bislang keinen Begnadigungsantrag gestellt, so Medwedew. Nicht zu reden davon, dass Chodorkowski seine Schuld nicht zugebe und um nichts bitte. Möglicherweise wolle der frühere Yukos-Chef seine völlige Unschuld beweisen, sagte der Präsident.
Zudem verwies Medwedew darauf, dass während seiner Amtszeit die Zahl der Häftlinge in Russland von einer Million auf 800 000 gesunken sei. Doch von den 200 000 Freigelassenen werde viel weniger als von der Freilassung Chodorkowskis gesprochen, bedauerte er.
Zur Rohstoffabhängigkeit der russischen Wirtschaft sagte Medwedew, die bereits seit Sowjetzeiten so geliebte „Produktion von Produktionsmitteln“ sei um 50 Prozent gewachsen, während die Produktion von Funktechnik nur um 30 Prozent zugelegt habe (Medwedew präzisierte allerdings nicht, um welche Zeitspanne es sich dabei handelt. 2008 wurden in Russland aber nicht allzu viele Maschinen hergestellt).
Viele Journalisten kritisierten, dass keine neuen Gesichter in den oberen Machtebenen auftauchen. Darauf erwiderte Medwedew, dass während seiner Amtszeit 50 neue Gouverneure ernannt worden seien. Damit lassen sich nach seinen Worten Fortschritte in allen angesprochenen Richtungen beobachten. Eine seiner wichtigsten Erfolge sei, dass sich die Russen viel freier fühlen.
Angesichts dieser offensichtlichen (und fast immer mit Statistiken untermauerten Angaben) Fortschritte stellt sich aber die Frage: Wenn alles so schön ist, warum bleibt das Glück aus?! Der Staatschef hat selbst eine gute Antwort darauf gegeben, als er über den Verlauf der Justizreform sprach: „Um ein modernes Gerichtssystem aufzubauen, sind die Richtlinien selbst nur das Mindeste. Es sind neue Verhaltensmodelle erforderlich, es muss etwas unternommen werden, damit sich die Richter danach richten.“
Das Problem ist also mit den Verhaltensmodellen verbunden. Darauf lassen sich offenbar auch die Probleme der Zensur zurückführen, die NTV-Moderator Alexej Piwowarow aufgeworfen hat.
„Die Medienzensur ist bei uns gesetzlich verboten, wohlgemerkt“, sagte Medwedew. „Falls es irgendwo dazu kommt, dann ist das ein Anlass für den Staat, sich einzumischen.“ Ob so etwas aber irgendwo in der Welt möglich ist, dass der Staat die Zensur einschränkt? Vielleicht nur in den späten Sowjet-Zeiten unter Michail Gorbatschow kam so etwas vor, was jedoch nicht allzu lange anhielt.
Damit ist eine Situation entstanden, in der Medwedew über Richtlinien und Piwowarow über die Verhaltensmodelle sprach. Nach seinen Worten stößt er als Journalist eines staatlichen TV-Senders auf viele Einschränkungen, die ihn „bei der Erfüllung seiner dienstlichen Pflichten wesentlich behindern.“
So etwas zuzugeben, ist eine große Tat: Nach solchen Offenbarungen können manche Reporter ihren Job verlieren. Doch die Taten bzw. die Verhaltensmodelle sind dem Präsidenten zufolge viel wichtiger als jegliche Richtlinien. Für so eine Tat kann man dem Journalisten Alexej Piwowarow nur danken.

Ein neuer Geheimdienst für die USA (Enthüllungen)

Ein neuer Geheimdienst für die USA (Enthüllungen):
Naiv gedacht könnte man glauben, den Vereinigten Staaten mangele es nicht an Geheimdiensten. Doch die Entscheidungsträger in Washington sehen das anders. So wurde nun eine weitere »Spionagefabrik« ins Leben gerufen, die unter dem Namen »Defense Clandestine Service« firmiert. Sie entstand im Rahmen einer nachrichtendienstlichen Reorganisation und soll sich einigen bislang vernachlässigten Aufgabenfeldern widmen, um die Lücken im Flickenteppich der US-Geheimdienste zu schließen.

Krieg zwischen den beiden Sudan

Krieg zwischen den beiden Sudan: erschienen bei einartysken Einar Schlereth, am 29. April 2012 Galal Nassar schreibt am 27. April 2012: „Indem der südsudanesische Präsident Salva Kiir die Heglig-Ölregion besetzte, die international als Teil von Nordsudan angesehen wird, hat er sich entweder als kurzsichtig oder rücksichtlos erwiesen; oder er ist durch äußere Kräfte dazu getrieben worden, die sich wenig um das [...]

Feiertagsansichten zum 1. Mai – Die Harzreise

Feiertagsansichten zum 1. Mai – Die Harzreise: Es ist heute der erste Mai. Wie ein Meer des Lebens ergießt sich der Frühling über die Erde, der weiße Blütenschaum bleibt an den Bäumen hängen, ein weiter, warmer Nebelglanz verbreitet sich überall. In der Stadt blitzen freudig die Fensterscheiben der Häuser, an den Dächern bauen die Spatzen wieder ihre Nestchen, auf der Straße wandeln [...]