Eigentlich sollte es überflüssig sein, zu der Schmierenkomödie um den Tod von Osama bin Laden noch viele Worte zu verlieren, doch da nun auch ansonsten kritische Geister den Bin-Laden-Unfug als die reine Wahrheit fressen, der ihnen aus den USA vorgesetzt wird, gibt es hier also nun nochmal ein paar Worte dazu.
Als der US-amerikanische Warlord am 2. Mai 2011 verkündete, die US-Armee habe mit einer Spezialoperation in Pakistan soeben Osama Bin Laden getötet, meldete Mein Parteibuch dazu trocken: “Barack Obama stellt Fahndung nach Osama bin Laden ein.”
Wie in “Osama bin Laden – tot oder lebendig?” überzeugend dargelegt wird, ist Osama Bin Laden bereits im Jahr 2001 an einer unheilbaren, schweren Krankheit gestorben und seitdem sind in Videos, die vorgaben, Osama Bin Laden zu zeigen, immer nur weniger oder weniger überzeugend gespielte Doubles aufgetaucht.
Nun behauptet ein US-Soldat namens Michael Owen, er sei bei der Spezialoperation in Pakistan dabei geschrieben, und “enthüllt” in einem Buch, dass die US-Armee Osama Bin Laden gar nicht getötet habe, sondern dass Osama Bin Laden in seinem Versteck in Pakistan bereits unmittelbar vor dem Eintreffen der US-Soldaten erschossen worden sei.
In einem Nachtrag zum Artikel vom 2. Mai 2011 kommentierte Mein Partebuch damals:
Nicht einmal Fotos haben die USA bislang zur Glaubhaftmachung der Behauptungen ihres Präsidenten veröffentlicht. Sollte Barack Obama keinen überzeugenden Beweis für seine Behauptung vorlegen können, dann könnte die Aktion, die heute morgen noch so aussah, als würde sie Obamas Chancen auf eine Wiederwahl entscheidend verbessern, für Obama nach hinten losgehen. Wenn diese Aktion allgemein als Lüge Obamas wahrgenommen wird, und er trotzdem keine Beweise liefern kann, dann dürfte Obama ganz alt aussehen.Die Behauptung von Michael Owen, Osama Bin Laden sei bereits unmittelbar vor Eintreffen der US-Soldaten von Dritten erschossen worden, geht zielgerichtet an der dicksten Lüge vorbei. Die wesentliche Lüge liegt nicht in der Frage, ob am 2. Mai bei einem Spezialeinsatz in Pakistan jemand von US-Soldaten oder von jemand anders getötet wurde, sondern in der Behauptung, dass die Person, die da getötet wurde, Osama Bin Laden war.
Medienberichten zufolge behaupten nicht namentlich genannte Vertreter der US-Behörden inzwischen, die USA hätten die Leiche von Osama bin Laden zwar in Gewahrsam genommen, aber sie dann umgehend irgendwo ins Meer geworfen. Sollte das stimmen, dann kann Barack Obama für seine Behauptung, US-Kräfte hätten Osama Bin Laden gestern erschossen, damit wohl kaum noch einen halbwegs überzeugen Beweis erbringen.
Daran, dass es bisher keinen schlüssigen Beweis dafür gibt, dass Osama Bin Laden am 2. Mai 2011 in Pakistan gestorben ist, hat sich bis heute nichts Grundlegendes geändert. Im Gegenteil, es wurden systematisch alle Spuren vernichtet, die Aufschluss über die tatsächliche Identität der am 2. Mai 2011 in Pakistan getöteten Personen geben könnten, so beispielsweise die Leiche und Alles, was für einen von unabhängiger Seite durchgeführten DNA-Abgleich mit Verwandten von Osama Bin Laden hätte verwendet werden können. Das Buch von Michael Owen ändert daran überhaupt nichts.
Mit der Behauptung, Bin Laden habe sich der Ermordung durch US-Soldaten dadurch entzogen, dass seine Leibwächter ihn angesichts der drohenden Gefangennahme getötet haben, schadet Michael Owen dem obersten US-Warlord in keiner Weise. Er lenkt damit im Gegenteil ab von der für Barack Obama höchst gefährlichen Frage, wer da in Pakistan getötet wurde. Er bestätigt die wesentliche Lüge, nämlich dass bei der Operation in Pakistan im Mai 2011 Osama Bin Laden getötet wurde. Die Behauptung, nicht US-Soldaten, sondern Osama Bin Ladens Leibwächter hätten Osama Bin Laden getötet, ist zudem den USA hilfreich bei ihrer Allianz mit von der zionistischen “Washington Post” über den grünen Klee gelobten Al-Qaeda-Anhängern im Terrorkrieg gegen Syrien.
Es ist erschreckend festzustellen, dass selbst kritische Zeitgenossen diese simplen Dinge übersehen und stattdessen das vom dem US-Warlord Barack Obama unterstehenden Pentagon zur Bewerbung des Buches entfachte Schmierentheater eines scheinbaren Buchverbotes zum Anlass nehmen, den Inhalt des Buches für bare Münze zu nehmen. In der Vergangenheit war es bereits mehrfach so, dass genau dann, wenn ein US-Präsident ob seiner Verbrechen in politischer Bedrängnis war, Osama Bin Laden aus dem Hut gezaubert wurde, und dem obersten US-Warlord vor Abwahl oder ähnlichen Ungemach rettete. Das wurde jedoch alsbald von vielen Menschen durchschaut, und selbst einige Komödianten haben sich darüber nach allen Regeln der Kunst lustig gemacht.
Und nun reicht ein bisschen juristischer Theaterdonner bei manchen ansonsten kritischen Menschen offenbar dazu aus, dafür zu sorgen, dass eine neue Bin-Laden-PsyOp des US-amerikanischen Kriegsministeriums nicht mehr als solche erkannt wird.
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