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Generalsekretär sieht Unterschiede zu Libyen
Berlin, 5. Mai – NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat einen Einsatz der Militärallianz in Syrien ausgeschlossen. “Die NATO hat keine Absicht, in Syrien militärisch einzugreifen”, sagte Rasmussen am Freitag in einem Interview mit “Bild.de”. Syrien sei ein “viel komplizierteres Land” als Libyen. Deshalb könne ein Militäreinsatz in Syrien “viel größere Konflikte entfachen”. Zudem habe es im Fall Libyen ein “klares Mandat der Vereinten Nationen und eine Unterstützung der Nachbarländer” gegeben. Das gebe es bei Syrien nicht. In Libyen hatte die NATO im vergangenen Jahr Krieg geführt.
Rasmussen rief die Führung in Damaskus auf, die Kampfhandlungen gegen die eigene Bevölkerung einzustellen. In Syrien müsse es eine “politische Lösung mit einem starken Engagement der Länder in der Region geben”. Rasmussen traf am Freitag in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammen.
AFP
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