
BERLIN, 14. Dezember (AFP) – Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die deutsche Beteiligung am NATO-Einsatz in Afghanistan um ein Jahr verlängert. Das verlautete aus Regierungskreisen in Berlin. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) erklärte, mit dem Mandat werde der “international vereinbarte Abzug der Kampftruppen aus Afghanistan auch von unserer Seite verantwortungsvoll eingeleitet”. Der Bundestag muss dem verlängerten ISAF-Mandat noch zustimmen.
Es sei jedoch klar, “dass die langfristige Stabilisierung Afghanistans noch ein schwerer Weg wird, bei dem wir auch weiter mit Rückschlägen rechnen müssen”, erklärte Westerwelle weiter. Deutschland ist nach den USA und Großbritannien der drittgrößte Truppensteller in Afghanistan, rund 5000 Bundeswehrsoldaten sind dort im Einsatz. Bis Ende 2014 sollen alle internationalen Kampftruppen aus Afghanistan abgezogen werden.
hcy/pw
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