"Ich werde euch eine kleine Geschichte erzählen, die sich vor 50 Jahren in St. Petersburg zugetragen hat. Ein nichtjüdischer Junge wuchs in einer sehr armen Familie auf. (...) Dieser arme Junge hatte Eltern, die nur selten zu Hause waren. Er hatte das Glück, dass eine andere Familie, die in einem anderen Raum des Apartments wohnte, begann ihn zu sich einzuladen. Der Vater dieser Familie war ein Professor, der dem Jungen mit seinem Hausaufgaben half und sich um ihn kümmerte. Er war noch sehr jung. Die Familie, die jüdisch war, lud ihn auch Freitag Abends zu den Sabbat-Mahlzeiten ein. Er erinnerte sich, wie dort ein altes Buch herausgeholt und nach dem Essen daraus vorgelesen wurde. Zu dieser Zeit sagte der Junge: "Schau wie beeindruckend diese Leute sind!. Sie kämpfen nie miteinander. Es herrscht Respekt zwischen dem Mann und der Frau; ein wunderschöne Familie!" Viele viele Jahre später wuchs der Junge auf und wurde Vize-Bürgermeister von St. Petersburg. Vor 19 Jahren gab es die Diskussion in St. Petersburg eine jüdische Schule zu eröffnen. Der Vize-Bürgermeister hörte, dass die Stadtverwaltung nicht ihre Zusage zum Bau der Schule gab. Er lief zum Bildungsminister und fragte ihn, warum er nicht sein Einverständnis für die jüdische Schule gab. Er sagte, dass er selbst jüdisch sei und deshalb Angst habe, die Leute würden sagen, er hätte die Schule nur aus persönlichem Interesse eröffnet. Es würde besser sein den Status Quo zu belassen. Es gibt keine jüdische Schule und wir werden es dabei belassen; es ist besser für alle. Der Junge, jetzt Vize-Bürgermeister von St. Petersburg, nahm die Unterlagen und unterzeichnete sie persönlich. Obwohl er nicht dazu befugt war, unterschrieb er trotzdem die Unterlagen. So wurde die erste jüdische Schule in St. Petersburg gegründet. Dieser Junge war Vladimir Vladimirovich Putin. Heute hat er noch ein paar Tage als russischer Präsident bis zu den Wahlen am Sonntag und es zeigt uns wie Gott unser Leben vorausplant. Vor 50 Jahren half eine jüdische Familie einem kleinen Jungen und es gibt keine Frage, dass das Wiederaufleben und der Erfolg des jüdischen Lebens im heutigen Russland eng verbunden ist mit dem Präsidenten Mr. Putin." - Chefrabbi von Russland, Berel Lazar, in Oxford
"Der militärstrategische Fauxpas wird möglicherweise durchsichtiger, wenn man bedenkt, dass der aus einem jüdischen Umfeld stammende Vladimir Putin den Aufstieg des Chabad-Lubawitsch-Rabbis Berel Lazar zum Chefrabbi Russlands aktiv förderte. Heute kontrolliert Chabad das Chefrabbinat von Russland, unter dem würdevollen Applaus des Präsidenten: Der begab sich am 18. September 2000 eigens zu einem Zeremoniell, bei dem ein Lubawitscher-Zentrum seine Pforten öffnete. Als Laudator lobte Putin den Chabad-dominierten "Bund Jüdischer Gemeinden" als eine "höchst konstruktive und einflussreiche Organisation"." - Wolfgang Eggert; Erst Manhatten, dann Berlin S.198/199
Die Mutter des ehemaligen russischen Präsidenten Putin war eine geborene Shelom. Putin wurde in einer jüdischen Siedlung geboren und wuchs in diesem Umfeld auf. Wenn man bedenkt, welche Vorwürfe schon gegen die "Endzeitsekte" Chabad erhoben wurden, dann betrübt es uns umso mehr, dass Herr Putin dieser Gruppe einen so großen Machtbereich in Russland gesichert hat. Putin hat zwar dafür gesorgt, dass die jüdischen Öl-, Medien und Mafiavertreter enorm eingeschränkt wurden, er hat sich dabei aber auf die Unterstützung der Chabad verlassen. So haben die jüdischen Magnaten Beresowski, Gussinski, Chodorkowski, Abramowitsch, Luschkow und andere zwar das Feld räumen müssen, aber sie wurden durch Vertreter der Chabad Lubawitscher ersetzt, die ihren Einfluss auf das Judentum in Russland und die russische Regierung erheblich ausbauen konnten. Und in den Reihen der russischen Politiker finden die Chabad-Vertreter anscheinend genügend Helfer, die reichen vom ehemaligen Präsidenten Putin, über den jetzigen jüdischen Präsidenten von Russland, Dmitri Medwedew (richtiger Name: Davyd Aaronovich Mendel) über den jüdischen Außenminister (Sergei Lawrow) bis zum jüdischen Führer der Liberal-Demokratischen-Partei-Russlands, Wladimir Schirinowski (richtiger Name: Eidelstein). Putin vergibt sogar Preise an den neuen Chefrabbi von Russland.
In Russland herrscht aber eine ganz andere Stimmung wie bei uns in Deutschland. Als mehreren Russen bekannt wurde, dass der Präsident Medwedew ein Jude ist, der sich hinter falschen Namen versteckt, gab es eine Demonstration, die für die Demonstranten allerdings nicht sehr gut ausging, wie die Junge Welt berichtete.
Manche Menschen, die sich mit Prophezeiungen beschäftigt haben, meinen, dass es große Umbrüche in Russland geben werde oder schon gegeben hat (mit Putin). Mir ist bei dem Studium der Prophezeiungen das Buch "Der dritte Weltkrieg" von Jan van Helsing in die Hände gefallen. Aus den Analysen, die van Helsing in diesem Buch veröffentlicht hat, geht meiner Meinung nach klar hervor, dass die prophezeite Revolution in Russland erst nach dem Beginn des russischen Feldzuges gegen die BRD stattfinden soll. Ich sehe also keinen Grund im Sinne der Prophezeiungen von einer bereits stattgefunden stillen Revolution in Russland auszugehen.
Davyd Aaronovich Mendel mit dem Chefrabbi Berel Lazar
Weiterführende Links und Quellen:
http://www.chabadworld.net/page.asp?pageID={3324EA4D-4104-4F99-B1FE-2E94C61AF0F1}
http://www.rickross.com/reference/lubavitch/lubavitch48.html
http://www.jig.ru/peredovica/002.html

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