Donnerstag, 2. Mai 2013

Alle reden von der Rivalität zwischen den USA und der aufstrebenden Weltmacht China.

Alle reden von der Rivalität zwischen den USA und der aufstrebenden Weltmacht China.: Das Schicksal der einstigen Supermacht Russland hingegen, wird sträflich vernachlässigt. Im Westen Weißrussland und die Ukraine, die die Ausdehnung von NATO und EU nach Osten und den damit einhergehenden Reformdruck zu spüren bekommen, im Süden die zentralasiatischen GUS-Staaten, in denen der Islamismus brodelt und die USA militärisch Fuß zu fassen suchen, in Fernost die dünn-besiedelten [...]

EZB: Historische Zinssenkung und nun?

EZB: Historische Zinssenkung und nun?: Mario Draghi erklärt im Augenblick warum es eine weitere Zinssenkung gab von 0,75 % auf 0,5 % und den Atem hält schon lange niemand mehr an. Wahnsinn ist bereits Normalität geworden und so ist das minimale Feuerwerk der Märkte auch zügig vorbei.

Tagesschau zensiert die Wahrheit über die israelische Position zu Syrien weg

Tagesschau zensiert die Wahrheit über die israelische Position zu Syrien weg:
Seit einigen Tagen erscheint die Webseite der zionistischen deutschen Märchenschau in einem neuen, auf maximale Unübersichtlichkeit angelegten Layout, doch die Kommentar-Zensur zur Unterdrückung der Wahrheit ist noch die gleiche wie zuvor.
Zum Tagesschau-Artikel “US-General rät derzeit von Militäreinsatz in Syrien ab” – dessen propagandistische Intention durch die Verwendung des Begriffes “Assad-Truppen” für syrische Sicherheitskräfte auch von Laien leicht zu erkennen ist – hatte ein Kommentator oder eine Kommentatorin mit Pseudonym “Makdous” folgendes behauptet:
Aus israelischer Sicht galten die Assads in den ca. letzten 30 Jahren als “der Schlüssel zum Frieden in Nahost”. In diesem Zeitraum kam es zu nicht einem Zwischenfall an der syrisch/israelischen Grenze.

Welche ausländischen Kräfte sollen an einem gewalttätigen Umsturz in Syrien interessiert sein ?
Ein Parteibuch-Leser antwortete darauf wie folgt:
16:56 @Makdous
“Welche ausländischen Kräfte sollen an einem gewalttätigen Umsturz in Syrien interessiert sein?”
Israel ist an der Entmachtung von Bashar Al-Assad interessiert. Lesen Sie, was Bloomberg am 12. Dezember 2012 berichtete, was der israelische Botschafter in den USA, Michael Oren, dazu erklärt hat:
““Es gibt die Möglichkeit, dass man sunnitische extremistische Elemente haben wird, die versuchen werden, nach vorn zu kommen,” sagte Oren gestern in Washington. “Unsere Meinung ist, dass jede Situation besser ist als die gegenwärtige Situation” in welcher das syrische Regime eine strategische Allianz mit dem Iran und der libanesischen schiitischen Terrorgruppe Hisbollah hat, sagte er.”
Quelle: Bloomberg, 12.12.2012 “Israeli Envoy Sees Radicals Risk Preferable to Assad”
Während der Kommentar mit der Falschinformation von “Makdous” publiziert wurde, haben die Zensoren der Tagesschau den Kommentar des Parteibuch-Lesers mit der Richtigstellung der israelischen Position zum Konflikt in Syrien unterdrückt. Die Wahrheit dazu zu sagen, ist bei der staatlichen deutschen Märchenschau also nach wie vor nicht gestattet. Diese Zensur enthüllt nichts anderes, als einen systematischen Versuch der Märchenschau, die Wahrheit über die israelische Position zu Syrien zu verbergen.

Verfassungsschutzpräsident: “Man muss Islam nicht mögen – PI wird nicht beobachtet”

Verfassungsschutzpräsident: “Man muss Islam nicht mögen – PI wird nicht beobachtet”: Am 23. April fand das 10. Symposium des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) im Auditorium Friedrichstraße in Berlin-Mitte statt. Dessen Präsident Dr. Hans-Georg Maaßen stärkte hierbei der Islamkritik den Rücken und sieht keine Veranlassung, Deutschlands größten Internet-Politblog Politically Incorrect beobachten zu lassen. Damit positioniert er sich gegen seine bayerischen Kollegen, die seltsamerweise die Islam-Aufklärung von PI [...]

Rule, Britannia? – Großbritannien plant aufgrund befürchteter Instabilität versteckte britische Militärpräsenz in der Golfregion (Zeitgeschichte)

Rule, Britannia? – Großbritannien plant aufgrund befürchteter Instabilität versteckte britische Militärpräsenz in der Golfregion (Zeitgeschichte):
Wie die britische Denkfabrik Royal United Services Institute (RUSI) in einem Bericht mit der Überschrift »Ein Rückkehr in die Region östlich des Suez-Kanals – Britischer Militäreinsatz in der Golfregion« berichtet, planen die britischen Streitkräfte den Aufbau einer »versteckten Präsenz« am Golf, was praktisch eine Rückkehr zu den geografischen Stätten ihrer alten imperialen Macht bedeutete.

Griechenland: Alle Beamten mit Warze werden entlassen

Griechenland: Alle Beamten mit Warze werden entlassen:
Das primäre Problem des öffentlichen Sektors in Griechenland sind nicht die Beamten als Personen, sondern der monströse Staatsapparat selbst.
Sagen wir einmal, Dein Auto – das auch bereits ein gewisses Alter hat – bekam einen Motorschaden. Du lässt es in die Werkstatt schleppen, und ohne auch nur die Motorhaube zu öffnen sagt Dir der Mechaniker: “Ich werde zwölf Ersatzteile einbauen und alles ist in Ordnung.” Noch bevor sich auf Deinem Gesicht der Ausdruck der Verwunderung abzuzeichnen beginnt, ruft aus der Tiefe der Halle der Hilfsmechaniker dazwischen und schlägt stattdessen vor: “Meister, ich würde sagen, Du tauschst jetzt 5 und in einem Monat 3 weitere Teile aus.” Das Gespräch hört der Buchhalter der Werkstatt: “Hey, Leute, heute ist Donnerstag. Wir sagten doch, Donnerstags tauschen wir vier Teile aus, habt ihr das vergessen?“
Würde Dir dieser Dialog “normal” erscheinen? Würdest Du Dein Auto jemals ihren “erfahrenen” Händen anvertrauen? Und warum erachten wir dann dieses ganze surrealistische Geschwätz über die Anzahl der zu entlassenden öffentlichen Bediensteten als normal?

Das Problem des öffentlichen Sektors in Griechenland ist qualitativ

Das Problem sind nicht die öffentlichen Bediensteten als Personen. Es sind die Strukturen und die “Dienste” des griechischen Staates. Sogar die Steine haben es inzwischen gemerkt: diese Monstrosität des Kundengemauschels muss abgerissen und neu errichtet werden. Wir brauchen einen völlig neuen Staat: bei der Organisation, Ausstattung, Methodologie, Mentalität, Mission Effizienz. VÖLLIG NEU!
Die einzige Weise, auf die so etwas, in einer solchen Größe geht, ist Stück für Stück – und immer von unten nach oben, niemals umgekehrt. Wie viele Bedienstete werden benötigt, um ein Finanzamt mit kompletter Datenverarbeitung und Vernetzung mit einer einheitlichen Datenbank in Betrieb zu halten? Welche Qualifikationen müssen sie haben? Wie viele beschäftigen entsprechende Behörden ernsthafter Staaten?
Wir benötigen 8 IT-Ingenieure und 10 Techniker für Netzsicherheit und haben entsprechend nur 3 und 4? Dann werden wir 5 und 6 EINSTELLEN! Wir benötigen 4 Manager, jeder mit MBA, zwei Sprachen beherrschend und mit privatwirtschaftlicher Mentalität, die begreifen, dass der Bürger ihr Gehalt bezahlt und sie ihn “auf den Händen tragen” müssen – und wir haben keinen einzigen? Dann werden wir alle 4 EINSTELLEN! Mit ihnen zusammen werden wir auf Basis des organisatorischen Plans eine neue Behörde “aufstellen”, unter Einsatz von Profis sowohl des öffentlichen als auch privaten Sektors. Wir benötigen erfahrene Fremdenführer, damit die archäologischen Stätten bis spät nachmittags offen sind? Dann werden wir sie einstellen! Wir benötigen Krankenpfleger? Dann werden wir sie ebenfalls einstellen!

Beschäftigung auf dem öffentlichen Sektor ist keine Wohlfahrtsleistung

Wir werden nicht die Gärtner, die Büttel, die Mitläufer zu Krankenpfleger machen, weil sie irgendwo eingestellt sind und versetzt werden müssen. Das Kriterium wird für alle eins sein: die Qualifikation zu haben, um die Arbeit zu erledigen, die jemand zu erledigen aufgefordert ist. Ob er aus dem öffentlichen Sektor, vom Arbeitsamt, aus Kongo oder vom Mars kommt, IST AUF KEINEN FALL EIN KRITERIUM! So wie auch das Alter, Kinderreichtum, behindert zu sein oder eine Warze auf der Wange zu haben kein Kriterium ist. Die Beschäftigung bei einer öffentlichen Behörde ist keine Wohlfahrtsfürsorge. Und wenn für den neu zu gestaltenden Staatsapparat auf jeden Fall die Dienstzeit im öffentlichen Sektor ein Kriterium sein müsste, wäre sie ein negatives Kriterium. Erstens, weil die Gewöhnung an eine konkrete Mentalität es schwer macht, sich an eine entgegen gesetzte anzupassen, und zweitens, weil Illegalität und Diebstahl nicht belohnt werden dürfen.
Wer sich an diesen Worten stört, soll uns erklären, was genau der “durch die Hintertür” eingestellte Müßiggänger, aber auch sein Abgeordneter – Patron gemacht haben? Haben sie nicht zu Gunsten beider, aber zu Lasten aller übrigen das Gesetz umgangen? Haben sie nicht von dem Steuerzahler, aber auch dem Obligationär, der “geschnitten” wurde, dem Aktionär, der sein Vermögen verfliegen sah, dem Gewerbetreibenden, der – die Besteuerung nicht aushaltend – seinen Laden “dicht” machte, Geld gestohlen?

Neues von Conrebbi – Untergang des Abendlandes

Neues von Conrebbi – Untergang des Abendlandes:
Der Untergang des Abendlandes ist der Untergang der Kultur, wenn diese übergeht in Zivilisation, die lediglich fähig ist die Bedürfnissbefriedigung einzelner Menschen zu gewährleisten. Ein solcher kultureller Niedergang provoziert das Aufkommen eines faustischen Imperiums.

conrebbi

COMPACT im Mai – “Beate Zschäpe: Allein unter Wölfen”

COMPACT im Mai – “Beate Zschäpe: Allein unter Wölfen”:
Titelthemen: Beate Zschäpe Allein unter Wölfen Waffenbrüder NSU & Salafisten Eva Herman «Europa stirbt aus!» Modell Zypern Sparer-Enteignung Fußball Fans als Feindbild Dossier: Wagner — der verkannte Revolutionär
EDITORIAL Editorial: Zschäpe — Allein unter Wölfen. Von Jürgen Elsässer
TITELTHEMA NSU-Prozess Zschäpe: Das Mädchen und der Agent. Von Jürgen Elsässer Das Phantom ist wieder da. Von Kai Voss NSU & Salafisten: Un-heimliche Waffenbrüder. Von Jürgen Elsässer



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Keine Erholung der Wirtschaft: US-Notenbank druckt weiter Geld

Keine Erholung der Wirtschaft: US-Notenbank druckt weiter Geld:
Viele Menschen spüren es instinktiv: Die Weltwirtschaft steht am Rande eines tiefen Abgrunds. Kaum jemand kennt jedoch die wahren Hintergründe. Selbst die meisten Bankiers wissen nicht, was in den höchsten Etagen ihres Berufszweiges hinter verschlossenen Türen vor sich geht. 
Keine Erholung der Wirtschaft: US-Notenbank druckt weiter Geld
Die Fed hebt den Leitzins nicht an. Es gebe weiterhin Risiken für die Wirtschaft. Außerdem sei die Arbeitslosigkeit zu hoch. Bis keine Verbesserung eingetreten ist, werden die Anleihekäufe fortgesetzt. Notfalls werde man die Käufe auch ausweiten.Fed-Chef Ben Bernanke hat erneut die Geldschleusen geöffnet. (Foto: Flickr/Medill DC)
Fed-Chef Ben Bernanke hat erneut die Geldschleusen geöffnet. (Foto: Flickr/Medill DC)
Die US-Notenbank hat sich am Mittwoch entschieden, die lockere Geldpolitik fortzusetzen. Der Leitzins wird auf seinem historischen Tiefstand zwischen 0 und 0,25 Prozent belassen. Der Anleihekauf wird ebenfalls weiter durchgeführt.
Die japanische Zentralbank hat bereits angekündigt, die Finanzmärkte zukünftig noch umfangreicher mit billigem Geld zu versorgen. Am Mittwoch entschied sich nun auch die amerikanische Fed, den Weg der lockeren Geldpolitik beizubehalten. Es gebe zwar ein moderates Wachstum, aber die Fiskalpolitik der Regierung hemme noch immer die US-Wirtschaft, teilte die Fed mit. Die Abwärtsrisiken seien immer noch sehr groß.
Aus diesem Grund soll das Gelddrucken in den USA fortgeführt werden. Der Leitzins wird nicht angehoben und das Anleihekauf-Programm im Umfang von 85 Milliarden Dollar monatlich bleibt bestehen. Die Entwicklungen am Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft würden „genau beobachtet“. Notfalls sei man auch bereit, das Anleihekaufprogramm noch auszuweiten, heißt es in der Mitteilung der Fed.
Seit Monaten drucken Zentralbanken wie die Bank of England, die Fed, die Bank of Japan und die EZB massiv Geld. Am Donnerstag kommt nun der EZB-Rat zusammen. Experten gehen davon aus, dass die Europäische Zentralbank den Leitzins von 0,75 Prozent noch weiter herabsetzen wird. Die Regierungen in Südeuropa fordern seit einiger Zeit von Draghi, mehr im Kampf gegen die Krise zu unternehmen (hier).
In Deutschland sieht man einen solchen Schritt jedoch skeptisch. Bundeskanzlerin Merkel hatte in der vergangenen Woche sogar zu einer Anhebung des Leitzins geraten. Aufgrund der niedrigen Zinsen verloren die deutschen Sparer im vergangenen Jahr bereits Milliarden Euro (hier). Auch hier zeigt sich die Spaltung Europa. Ein höherer Leitzins wäre für die nordeuropäischen Länder wie Deutschland und die Niederlande durchaus tragbar und sinnvoll. In Südeuropa würde sich dadurch aber möglicher Weise die Schieflage noch verstärken.
Eine Belebung der Wirtschaft, womit die EZB ihre bisherige Geldpolitik begründete, ist allerdings nicht eingetreten. Die Unternehmen haben noch immer Schwierigkeiten, Kredite zu erhalten. Die Banken investieren das billige EZB-Geld in Staatsanleihen, statt in die Wirtschaft. Die EZB verstärkt damit indirekt die Abhängigkeit zwischen den Staaten und Banken. Genau das sollte aber eigentlich vermieden werden.
Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten vom 02.05.2013

Mittwoch, 1. Mai 2013

Weitere Lügen über Bab al Hawa und einen Angriff auf ein Flüchtlingslager welcher nicht stattgefunden hat #Syria #Syrien

Weitere Lügen über Bab al Hawa und einen Angriff auf ein Flüchtlingslager welcher nicht stattgefunden hat #Syria #Syrien: Eingesammelt in meinen Kommentaren, mit Videos egänzt. Bei der Propaganda mit Bab Al Hawa läuft eine große Schweinerei ab…. Entweder die verletzen Zivilisten stammen aus alten Videokonserven oder es wurde sonst wie gedreht. Die syrische Armee hat das Flüchtlingslager bei Bab al Hawa nicht bombardiert, die Propaganda ist falsch und Tante Emma aus UK verbreitet [...]

1. Mai - Tag der Arbeit-(slosigkeit) - Neue Zahlen, neue Lügen

1. Mai - Tag der Arbeit-(slosigkeit) - Neue Zahlen, neue Lügen: Die Arbeitslosenzahlen, meine Lieben, sind, ich weiß es wohl, ein dauerbrennendes Thema hier bei mir und wenn ihr Euch inzwischen fragt, ob er (also, ich jetzt) denn jedesmal wenn die Bundesagentur für Arbeit die neuen Zahlen veröffentlicht, einen Artikel drüber schreiben?Dann kann ich euch nur sagen: Ja!

Uli Hoeneß und die Steuer – erstes Interview in der Steueraffäre.

Uli Hoeneß und die Steuer – erstes Interview in der Steueraffäre.:
 
Steueraffäre: Uli Hoeneß geht durch die Hölle. Quellen: dpa, T-Online
Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß leidet, seit seine Steueraffäre bekannt wurde. In einem vorab in Auszügen veröffentlichten Interview mit dem Wochenblatt “Die Zeit” schildert der 61-Jährige ausführlich, wie schwer die derzeitige Situation und sein Fall vom Vorbild zum Buhmann zu ertragen sind. Zudem outete er sich als fast krankhafter Zocker.
Die öffentlich gewordene Affäre sei für Hoeneß ein ganz großes Problem. “Ich fühlte mich in diesen Tagen auf die andere Seite der Gesellschaft katapultiert, ich gehöre nicht mehr dazu. Ich mache mir natürlich riesige Vorwürfe. Ich habe Riesenmist gebaut, aber ich bin kein schlechter Mensch”, sagte Hoeneß, der großen Druck verspürt und nachts kaum in den Schlaf findet.

Situation “kaum auszuhalten”
Die Situation sei “kaum auszuhalten”. Hoeneß schlafe “sehr schlecht, ich schwitze sehr viel in der Nacht, was ich eigentlich gar nicht kenne. Ich wälze mich und wälze mich. Und dann wälze ich mich nochmal. Und denke nach, denke nach und verzweifle. Ich bin morgens auch manchmal schon eine Stunde nach dem Aufstehen völlig fertig.”

“Da begann die Hölle für mich”
Am 20. März, als die Staatsanwaltschaft vor der Tür seines Hauses am Tegernsee stand und es durchsuchte, habe sich sein Leben schlagartig geändert. “Da begann die Hölle für mich”, sagte Hoeneß. Bis dahin sei er davon ausgegangen, dass er keine Strafverfolgung zu befürchten habe. Nach seiner Selbstanzeige ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den 61-Jährigen wegen Steuerhinterziehung.

Keine Verbindung des Schweizer Kontos zum FCB
Im gleichen Interview nahm Hoeneß auch zu den Vorwürfen über Verbindungen seines Schweizer Kontos zum FC Bayern München Stellung. “Dieses Konto war ganz allein Uli Hoeneß”, sagte der Bayern-Präsident der “Zeit.

“Konto zum Zocken, für nichts anderes”
Es gebe auch keine weiteren nicht erklärten Konten. Der frühere Adidas-Chef Robert-Louis Dreyfus habe nach dem Platzen der großen Internetblase die Millionen für die Börsenspekulationen bereitgestellt und angeboten, “lass es uns zusammen machen, er würde es finanzieren. So kamen die Millionen auf das Konto, es war immer klar, das war ein Konto zum Zocken, für nichts anderes”, sagte Hoeneß.

Börsenspekulationen hatten krankhafte Züge
“In den Jahren 2002 bis 2006 habe ich richtig gezockt, ich habe teilweise Tag und Nacht gehandelt, das waren Summen, die für mich heute auch schwer zu begreifen sind”, bekannte der 61-Jährige. “Diese Beträge waren schon teilweise extrem. Das war der Kick, das pure Adrenalin.” Er halte sich jedoch “nicht für krank, zumindest heute nicht mehr”. Sollte er wegen seiner Steueraffäre vor Gericht müssen, erscheine er dort “nicht als kranker Mann. Ein paar Jahre lang war ich wohl nah dran. Aber inzwischen halte ich mich für kuriert.”

Er habe zur Zeit des Internet-Booms “heftiger” spekuliert, erklärte Hoeneß – anscheinend bis an den Rand der Pleite: “Als diese Blase dann platzte, fuhr ich schwere Verluste ein, ich war da richtig klamm.” Das sei der Moment gewesen, an dem der frühere Adidas-Boss Robert-Louis Dreyfus auf ihn zukam. Den Ausstieg hat Hoeneß erst Jahre später gefunden. Als 2008 die Finanzkrise kam, “ging es endgültig in den Keller.”
 
Hoeneß will sich Merkel erklären
Zudem reagierte er auf die Kritik von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich über ihren Sprecher “enttäuscht” von Hoeneß gezeigt hatte. “Ich würde mir wünschen, dass ich irgendwann die Gelegenheit bekäme, der Bundeskanzlerin in einem persönlichen Gespräch zu erklären, wie es so weit kommen konnte, der ganze Mist”, sagte Hoeneß.

Quellen: sid, dpa, t-online.de

Uli Hoeneß: Selbstanzeige beim Finanzamt – Steuerhinterziehung?

“Uli Hoeneß ist kein Vorbild mehr”

Die Causa “Hoeneß-Selbstanzeige” – ein inszeniertes Medien-Spektakel?