Donnerstag, 8. November 2012

Kriegsmüde – Ein US- Soldat spricht Klartext

Kriegsmüde – Ein US- Soldat spricht Klartext:
In den USA regt sich vermehrt Widerstand gegen die Kriegspolitik der amerikanischen Regierung. Nicht nur von der Bevölkerung, nein auch von Seiten der US- Army bläst den Kriegsherren in Washington ein zunehmend schärferer Wind entgegen. Deutlich wird dies unter anderem an der Rede des jungen US- Veteranen Mike Prysner bei einem Treffen amerikanischer Kriegsgegner. Hier seine Ansprache

Ich wollte immer stolz auf meinen Einsatz sein, aber ich konnte nur Scham empfinden. Die Tatsache der Besatzung war nicht mehr durch Rassismus zu übertünchen. Das waren Leute, menschliche Wesen. Seither quälen mich jedesmal Schuldgefühle wenn ich einen alten Mann sehe, wie den, der nicht laufen konnte, den wir auf eine Trage rollten und die irakische Polizei anwiesen, ihn wegzubringen. Wenn ich eine Mutter mit ihren Kindern sehe wie die, die wild weinend schrie, wir seien schlimmer als Saddam, als wir sie aus ihrem Haus trieben. Wenn ich ein junges Mädchen sehe wie jenes, das ich am Arm packte und auf die Straße zerrte.

Man sagte uns, wir kämpfen gegen Terroristen. Doch der wahre Terrorist war ich und der wahre Terror diese Besatzung. Rassismus war lange im Militär ein wichtiges Mittel um die Zerstörung und Besatzung anderer Länder zu rechtfertigen. Er wurde als Rechtfertigung für das Töten, Unterjochen und Foltern der Völker benutzt.
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