Es gibt bereits mehr als zwei Millionen Arbeitslose in Spanien, die ohne alle Bezüge auskommen müssen. Das hat es in den vergangenen 25 Jahren noch nicht gegeben. Wenn man die Differenz zwischen der offiziellen Arbeitslosenstatistik des Ministeriums und den Zahlen der EPA (Erhebung der Zahlen der arbeitenden Bevölkerung) dazu nimmt – Letztere ist gewöhnlich vertrauenswürdiger -, könnten es sogar fast drei Millionen sein. Eine bisher in Spanien vollkommen unbekannte Zahl.
Das ist allerdings nur die Hälfte der schlechten Nachricht. Denn obwohl so viele Menschen bereits ohne jedes Einkommen sind, steigen die Staats-Ausgaben für die Sozialausgaben weiterhin enorm und zeigen, wie falsch die Einschätzungen und Voraussagen der Regierung waren. In den ersten neun Monaten mussten 23,7 Milliarden Euro für das Konzept Arbeitslosigkeit ausgegeben werden, 5,9 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Regierung hatte aber prognostiziert, die Kosten würden um 4,5 Prozent fallen. Das heisst, am Ende des Jahres werden mindestens drei Milliarden zusätzliche Kosten zu Buche schlagen.
hier weiterlesen bei uhupardo.wordpress.com
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen