Dienstag, 5. Juni 2012

Putin: Moskau und Peking wollen bei Asiatisch-Pazifischer Sicherheit kooperieren

 

Putin: Moskau und Peking wollen bei Asiatisch-Pazifischer Sicherheit kooperieren:
Die Verteidigungsministerien Russlands und Chinas werden laut Präsident Wladimir Putin ihre Beziehungen im Interesse der Sicherheit im Asiatisch-Pazifischen Raum entwickeln.
„Eine große Rolle denken wir einer gemeinsamen Initiative zur Festigung der Sicherheit im Asiatisch-Pazifischen Raum zu“, sagte Putin am Dienstag, nach Abschluss seiner Verhandlungen mit dem Vorsitzenden der VR China, Hu Jintao.
„Wir setzen uns für die Bildung einer offenen und gleichberechtigten Sicherheits- und Kooperationsarchitektur ein, der die Prinzipien des Völkerrechts  zu Grunde liegen“, fügte er hinzu.
Russland und China „bemühen sich konsequent um die Bildung einer gerechten Weltordnung und um einen Zusammenschluss der Bemühungen aller Staaten im Kampf gegen die gegenwärtigen Bedrohungen“, hieß es. Zu diesen Bedrohungen zählte Putin Terrorismus, Extremismus, Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und große Wirtschaftskrisen.
Im Kampf gegen diese Herausforderungen würden die Seiten ihre Zusammenarbeit im Rahmen der Uno, der G20, der BRICS-Vereinigung und der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) festigen. Während der Verhandlungen seien die Meinungen über die Situation im Nahen Osten, im Norden Afrikas, auf der Halbinsel Korea und um das iranische Atomprogramm ausgetauscht worden.
„Unsere Standpunkte sind nicht bloß einander ähnlich bzw. identisch“, betonte der russische Präsident. „Das Wichtigste besteht darin, dass wir einen hohen Stand der Koordinierung im Interesse einer maximal effektiven Regelung der internationalen Krisen und Probleme erreicht haben.“

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