Goldman-Parteien wollen offenbar schnelle Neuwahlen in Griechenland:
Nachdem das Parteienkartell der Lakaien von Goldman Sachs & Co es am Sonntag trotz Medienherschaft, 50-Sitze-Bonus und positiver Prognosen in Griechenland sensationellerweise nicht geschafft hat, sich eine Sitzmehrheit zu organisieren, strebt die internationalen Finanzmafia offensichtlich möglicht baldige Neuwahlen in Griechenland an.
Kurzfristige Neuwahlen gibt es in Griechenland zwingend, wenn die Führer der drei stärksten Parteien es nacheinander nicht schaffen, in jeweils spätestens drei Tagen eine Regierungsvereinbarung auf die Beine zu stellen und auch danach bei einem Gespräch der Führer aller ins Parlament gewählten Parteien beim Staatspräsidenten keine regierungsbildende Koalition entsteht.
Antonis Samaras von der Goldman-Partei ND wurde heute als Erster mit einer Regierungsbildung beauftragt. Ihm konnte es gar nicht schnell genug gehen, den Auftrag zurückzugeben. Anstatt sich drei Tage um eine Regierungsbildung zu bemühen, gab er den Auftrag bereits nach fünf Stunden zurück.
Damit wird Alexis Tsipras von der linken Sammlungsbewegung Syriza bereits morgen mit der Regierungsbildung beauftragt werden, wofür er dann seinerseits drei Tage Zeit hat. Da gegen die vereinigten Stimmen des Goldman-Kartells und der Neonazis keine Regierungsbildung möglich ist, wird auch er den Auftrag zur Regierungsbildung nach spätestens drei Tagen zurückgeben müssen. Bis dahin kann er sich an der nahezu unmöglichen Aufgabe versuchen, das Goldman-Kartell zu knacken, in dem er Abgeordnete der Goldman-Parteien vom Übertritt zu überzeugen versucht.
Nach Alexis Tsipras wird dann noch der führende Vollstrecker der Goldmänner, Evangelos Venizelos von der PASOK, drei Tage für eine Regierungsbildung bekommen. Nachdem er den Auftrag zur Regierungsbildung zurückgegeben hat, wird es unverzüglich ein Gespräch beim Staatspräsident der Goldmänner und dann etwa Mitte Juni Neuwahlen geben.
Wenn die Wähler dem Goldman-Kartell bei der Neuwahl erneut eine Niederlage bescheren, dann ist der Bann über Griechenland vemutlich gebrochen. Goldman & Co setzen voll darauf, dass es ihnen gelingt, die Griechen bis zur Neuwahl so mit Psychoterror zu traktieren, dass sie dem Goldman-Parteienkartell wieder eine Mehrheit verschaffen.
Für die Goldmänner ist es dabei wichtig, dass es schnell Neuwahlen gibt, denn sie drohen damit, dass Griechenland im Juni Pleite ist, wenn Griechenland sich bis dahin nicht den Forderungen von Goldman Sachs & Co nach weiteren mehr als 10 Mrd Euro Austeritätsmaßnahmen beugt. Ohne eine neue Regierung können die von den Goldmännern gewünschten Gesetze nicht beschlossen werden. Sollten die Wahlen also erst nach Juni stattfinden, findet sich die Goldman’sche Exekutoren-Troika in der dummen Situation wieder, entweder Griechenland noch vor der Neuwahl Pleite gehen zu lassen – und damit sehr zu ihrem Missfallen die Zahlungspflicht für die zu Griechenland-Papieren gehörenden Kreditversicherungen auszulösen – oder unglaubwüdig zu werden, weil ihre Drohung als die eigene Nervosität überspielendes leeres Geschwätz entlarvt wird, wenn sie Griechenland trotz Ankündigung nicht pleite gehen lässt.
Bedauerlicherweise scheint es für die Gegner der Troika nicht möglich zu sein, eine solche Zeitverzügerung herbeizuführen. Ein Abweichen vom Plan des Goldman-Kartells nach schnellen Neuwahlen wäre nur möglich, wenn ein Vorgehen dagegen, beispielsweise durch Abschließen einer Koalitionsvereinbarung zur Verhinderung der Ausrufung von Neuwahlen und Platzen-Lassen der Koalitionsvereinbarung noch vor Inkrafttreten, sowohl von Nazis als auch von Kommunisten gemeinsam unterstützt würde. Es ist also praktisch ausgeschlossen.
Damit kommt alles auf die Wahl im Juni an. Verlieren die Lakaien der internationalen Finanzmafia da nochmal, sind sie weg vom Fenster und Griechenland kann, wenn die Bevölkerung aufpasst, dass die Goldman-Mafia keinen Putsch macht, einen ähnlichen Weg zur wirtschaftlichen Erholung gehen wie ihn Argentinien vor ein paar Jahren gegangen ist.
Griechenland kann damit zu einem positiven Vorbild für die Zukunft eines schuldenbefreiten Europas werden. Es ist also im Interesse aller Schuldsklaven in Europa, mit den Griechen solidarisch zu sein, die sich entschieden gegen die Troika der Goldmänner wehren.
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