1959 veröffentlichte Traver James Constable sein Buch "They live in the Sky", in dem er die Theorie aufstellte, dass es in unserer Atmosphäre Lebensformen gibt, die für das menschliche Auge nicht sichtbar sind. Constable war davon überzeugt, dass die Natur das Leben an jeder erdenklichen Stelle gestattet. Selbst an den "leblosesten" Orten kann man Leben entdecken. Man kann staunen, was sich für eine Biosphäre unter einem einzigen Stein bilden kann. Constable fing nun zusammen mit James Wood an die Lebensformen, die sich angeblich in unserer Atmosphäre tummelten, zu fotographieren. Allerdings könne man diese Lebewesen nicht durch herkömmliche Fototechnik einfangen, da die "Sky Critters" (so der Name, den Constable seinen Geschöpfen gab) nur im Infrarot zu sehen wären. Manchmal würden sie aber ihre Sichtbarkeit ändern und man könnte sie auch mit bloßen Auge sehen. Im Spektrum des sichtbaren Lichtes würden die Sky Critters ihre Farbe immer schnell wechseln, ein Verhalten, das sich angeblich auch viele UFOs zu eigen machen. ![]() |
| Cloudbuster und Sky Critter |
Zusammen mit James Woods ging Constable also daran Sky Critters zu jagen. Durch Infrarot-Aufnahmen und einem 18A-Filter gelang es den Männern tatsächlich Bilder dieser Lebewesen zu machen. In nur einem Jahr (1957/58) gelang es ihnen über 100 Sky Critters fotographisch festzuhalten. Sie verwendeten einen Cloudbuster nach Wilhelm Reich, um die Lebewesen anzulocken. Die Ergebnisse waren verblüffend und so kam es 1975 zur Veröffentlichung des Buches "The Cosmis Pulse of Life", in dem Constable eine weitere spezielle Methode erläuterte,wie man Sky Critters anlocken könnte, gepaart mit vielen Aufnahmen, die er zusammen mit Woods gemacht hatte. Schließlich kam 1978 noch sein Werk "Sky Creatures - Living UFOs" auf den Buchmarkt.
Diese Theorie ist heute weitestgehend in Vergessenheit geraten, doch sollte sie heute wieder mehr Beachtung finden. Constable bietet logische Erklärungen für viele sog. UFO-Sichtungen an. Auch John Philip Bessor, der vom Flugzeug aus eine UFO-Sichtung hatte, hielt die beobachteten Phänomene für Lebensformen, die in der Atmosphäre leben müssten. Bessor hatte eine für Vögel typische V-Formation der UFOs beobachtet und für ihn war gleich klar, dass es sich nur um eine weitere bisher unbekannte Lebensform handeln könne. In diesem Zusammenhang darf man sicher auch die sog. "Sky Serpents" (Himmelsschlangen) sehen, die vielen UFO-Forschern Kopfzerbrechen machen. Nach Constables Theorie handelt es sich dabei um eine Spezies der Sky Critters.
"Sky Serpents"
Quellen und weiterführende Verweise:

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