Kritiker der israelischen Politik sollen durch Rufschädigung mundtot gemacht werden:
[...] Wir NachDenkSeiten-Macher haben uns bisher mit Berichten und Kommentaren zum Nahen Osten, zu Israel und zu Palästina, sehr zurückgehalten. Wir wissen um die Komplexität der dortigen Verhältnisse.
Bei der Abstempelung Jakob Augsteins als Top-Antisemit geht es jedoch nicht um die Politik in Nahost, sondern um die Brandmarkung eines kritischen Journalisten und damit des kritischen Journalismus insgesamt. Das Simon-Wiesenthal-Zentrum setzt sich damit dem Verdacht aus, Kritiker der israelischen Politik durch Rufschädigung mundtot zu machen. Damit hat es seinen Ruf selbst beschädigt.
Wer Hendryk M. Broder als Kronzeugen für die Verunglimpfung Israels und des Judentums heranzieht, stellt sich an die Seite eines islamophoben Rechtspopulisten und verunglimpft sich damit selbst.
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