Donnerstag, 24. Januar 2013

Clinton gibt zu: Mali-Krise ist Folge von Umsturz in Libyen

Clinton gibt zu: Mali-Krise ist Folge von Umsturz in Libyen:
CROATIA-US-JOSIPOVIC-CLINTON 
US-Außenministerin Hillary Clinton hat zugegeben, dass die Krise in Mali eine Folge des Umsturzes in Libyen und der Ermordung von Machthaber Muammar al-Gaddafi ist.
Ein Bericht von RIAN
“Leider resultiert die Instabilität (in der Region) aus einem Umsturz, den Militärs sowie Touareg vorgenommen hatten, die von Gaddafi im Laufe von Jahren als Söldner gedungen wurden”, sagte Clinton am Mittwoch im US-Kongress. “Nach Gaddafis Entmachtung kehrten sie schwer bewaffnet und mit riesigen Munitionsvorräten nach Libyen zurück… Gleichzeitig richtete Al-Kaida ein Lager im Norden von Mali ein.” 
Clinton zufolge versuchen die USA, die Kontrolle über die Situation in Mali wiederherzustellen, was bislang fehlgeschlagen ist. “Ohne Zweifel hatten die Terroristen auch in Algerien aus Libyen geschmuggelte Waffen genutzt. Ohne Zweifel setzen auch die Extremisten in Mali libysche Waffen ein”, sagte die Ministerin.
Zuvor hatten die US-Geheimdienste mehrmals erklärt, dass die jüngste Serie “arabischer Revolutionen” zum Ausufern von Terrorismus und Extremismus in Nordafrika geführt hatte.

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