Mittwoch, 10. Oktober 2012

Türkische Armee setzt Angriffskriegshandlungen gegen Syrien den 6. Tag in Folge fort

Türkische Armee setzt Angriffskriegshandlungen gegen Syrien den 6. Tag in Folge fort:
Die türkische Armee setzte am Montag den 6. Tag in Folge ihre Angriffskriegshandlungen gegen Syrien fort. Propagandistisch maskiert werden die von der Türkei aus erfolgenden Angriffskriegshandlungen auf die klassische Art mit der Behauptung “jetzt wird zurückgeschossen.”
Die türkischen Angriffe auf Syrien erfolgen an zumindest drei weit voneinander entfernt liegenden Grenzabschnitten gleichzeitig: von Akcakale aus nach Tel Abyad (Karte), von Güvecci aus nach Khourbet Al-Jouz (Karte) und aus der Gegend von Hacipasa aus in Richtung Darkoush (Karte).
Das türkische Vorgehen scheint an allen Grenzabschnitten in den letzten Tagen aus in etwa gleich gewesen zu sein. Es stellt sich wie folgt dar: Zunächst dringt von türkischer Seite aus unbehindert von türkischen Sicherheitskräften eine große Anzahl von gut bewaffneten Terroristen auf die syrische Seite der Grenze vor und eröffnet direkt von der Grenze beginnend das Feuer auf syrische Sicherheitskräfte. Sobald die syrischen Sicherheitskräfte sich verteidigen und das Feuer auf die sie angreifenden Terroristen erwidern, fällt zufällig eine aus Syrien abgeschossene Granate auf türkisches Territorium. Wer die Granate abgeschossen hat, die auf türkischem Territorium niedergegangen ist, lässt sich aufgrund der Schusswechsel im Nachhinein kaum mit absoluter Gewissheit beweisen, auch wenn Vieles dafür spricht, dass die von der Türkei unterstützten Terroristen in Absprache mit der türkischen Regierung Granaten auf türkisches Gebiet schießen, um so dem Eingreifen der türkischen Armee eine Rechtfertigungsmöglichkeit zu geben. Die türkische Armee nutzt die auf türkischem Territorium eingeschlagene Granate als Vorwand, um die Stellungen der syrischen Behörden duch Artilleriebeschus zu zerstören. Die syrischen Sicherheitskräfte erwidern das Artilleriefeuer der türksichen Armee nicht, sondern werden entweder durch den türksichen Artielleriebeschuss oder die von der Türkei unterstützten Terroristen getötet oder flüchten. Die Türkei und die NATO-Propaganda behaupten öffentlich, die Türkei sei von syrischem Staatsgebiet aus angegriffen worden, und die türksiche Armee habe daraufhin zur Vergeltung, also aus Rache, auf Syrien “zurückgeschossen”. Anschließend brüsten die von der Türkei aus nach Syrien eingedrungenen und von der Türkei unterstützten Terroristen sich öffentlich mit der erfolgreichen Eroberung der Grenzposition.
Da die Angriffe aus der Türkei an mindestens drei Grenzabschnitten auf die gleiche Art und Weise erfolgten, und die Angriffe, wie ein an den Angriffen auf Tel Abiad beteiligter Terrorist gegenüber einem niederländischen Journalisten erklärte, ohne die Unterstützung durch Artillerie-Feuer der türkischen Armee keinerlei Erfolgsaussicht gehabt hätten, liegt der Schluss nahe, dass Syrien es hier mit von der türkischen Regierung systematisch geplanten und koordinierten Angriffskriegsverbrechen zu tun hat.
Angesichts der Information von Javier Espinosa, dass sich in Güvecci viele Mitglieder der Terrorgruppe FSA aufhalten, um dem Kampf in Syrien beizutreten, ist es auch keine Frage, dass die Terroristen ihre Angriffe auf die syrischen Grenzabschnitte von der Türkei aus starten, und die Türkei die Terroristen beherrbergt, und ihre Angriffe auf Ziele in Syrien unterstützt, billigt oder jedenfalls duldet, und sich obendrein mit regulären Artillerieeinheiten der türkischen Armee entscheidend an den Angriffen der Terroristen gegen Syrien beteiligt.
Unklar ist bislang, warum die syrische Regierung diese offensichtlichen Angriffskriegsverbrechen der Türkei nicht öffentlich als solche benennt, sondern stattdesen öffentlich nur erklärt, die Vorfälle würden untersucht, und die Türkei auffordert, von der Untertützung bewaffneter Banden Abstand zu nehmen. Möglicherweise betrachtet die syrische Regierung die türkischen Attacken auf die Grenzen angesichts des aggressiven türkischen Verhaltens der letzten Monate nicht mehr als wesentliche Eskalation, sondern in erster Linie als Ablenkungsmanöver, mit dem die Türkei die syrische Armee davon ablenken möchte, ihr erfolgreiches Vorgehen gegen die von der Türkei unterstützten Terroristen in Aleppo fortzuetzen. Völlig unverständlich ist jedoch, warum ansonsten recht kritische Medien wie Russia Today angesichts der offensichtlichen türkischen Angriffskriegshandlungen die türkische Propaganda-Lüge verbreiten, die Türkei würde “zurückschießen”.

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