Montag, 8. Oktober 2012

Freiwild in Libyen

Freiwild in Libyen: Verprügelt, gefoltert, beraubt – Milizen machen Jagd auf Schwarzafrikaner. Farrah Hamary sieht verzweifelt aus, in der feuchten Hitze in Tripolis tropft ihm der Schweiß vom Gesicht. Der Libyer hat Angst, seinen richtigen Namen zu nennen und will sich auch nicht fotografieren lassen. Sein Rücken ist mit Narben bedeckt, auf seinen Armen sieht man Brandmale durch ausgedrückte Zigaretten. Die Knochen seiner linken Hand sind nicht mehr richtig zusammengewachsen, nachdem sie ihm von Milizionären gebrochen wurde.

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