Samstag, 22. September 2012

Die Frage ist nicht, ob Journalisten bestechlich sind, sondern von wem. Und von was.

Die Frage ist nicht, ob Journalisten bestechlich sind, sondern von wem. Und von was.: Ein Abendessen. Eine Indiskretion. Ein Warenmuster. Zwei Tickets. Drei Tage an Côte d’Azur. 550 oder 400’000 Franken. Was ist Ihr Preis? Womit, von wem und in welcher Höhe will ich bestochen werden? Es lohnt sich, ernsthaft über diese Frage nachzudenken. Immerhin ist Journalismus Schreiben gegen Geld. Und die berühmteste Definition von Pressefreiheit stammt von Hunter S. Thompson: «Free Food. Free Drinks. Free Press.»

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