Samstag, 23. Juni 2012

Der Euro sollte nie funktionieren – Er war nur Mittel zum Zweck

Der Euro sollte nie funktionieren – Er war nur Mittel zum Zweck:
[...] Ob ESM oder Fiskalpakt (VSKS), beide Verträge bringen Deutschland der absoluten Finanzdiktatur einen Riesenschritt näher. Es wird dann nicht mehr lange dauern, bis endgültig die vereinigten Staaten von Europa ausgerufen werden. Zum EU-Bürger wurden wir ja bereits ungefragt mit dem Lissabonvertrag gemacht.
Offenbar fällt niemandem auf, dass diese beiden Verträge noch schlimmer als der Vertrag von Versailles sind. Es sind Knebelverträge, aus denen niemand mehr rauskommt, ausgenommen mit Gewalt. Auch scheint niemand zu begreifen, dass das existierende Finanzsystem nur durch Verschuldung lebensfähig ist. Wenn Schulden abgebaut werden, fehlen den hier genannten Privatanlegern die Anlagemöglichkeiten, um Zinsen zu kassieren. Dieses Szenario ist folglich lediglich ein Bluff der Regierenden und der Opposition aus SPD und Grünen.
Bestandteil des Fiskalpaktes sind Strafzahlungen, wenn ein Staat sich höher als von den Brüsseler Experten erlaubt verschuldet. Wenn ein Staat folglich seine Verpflichtungen nicht bezahlen kann, soll er noch mehr zahlen, eben in Form von Strafzahlungen. Das ist ein stets erfolgreicher Vorgang der Finanzmärkte und Banken, der letztlich immer damit geendet hat, dass man sich die für Kredite verpfändeten Sachwerte zur Tilgung der Schulden, aufgebläht mit Mahngebühren und Verzugszinsen zu Minimalpreisen einheimste. Für Staaten bedeutet das, damit sie zahlen können, müssen sie wie ein Hartz IV-Empfänger alles verkaufen, was noch in Staatsbesitz ist (im Finanzsprech nennt man das privatisieren), sie müssen jedes soziale System auflösen, was gleichbedeutend mit der Privatisierung dieser Systeme ist. Gäbe es noch investigativen Journalismus, hätte dieser längst darüber berichtet, dass diese Ziele bereits 1995 festgelegt wurden, als aus GATT zur WTO wurde, die ihre Ziele (in der zuvor genannten Form) mit GATS festgeschrieben hat. Den Boden vorbereitet hat das kurz nach dem Weltkrieg von den Amis aufgebaute GATT, das die Einrichtung von Freihandelszonen (Beseitigung der Zollgrenzen) zum Ziel hatte und die moderne Form der Kolonisation nicht nur fortsetzte, sondern auch noch ausweitete.
Die ganzen derzeit vorgeführten Szenarien sind Teil einer längst festgelegten Planung, die bereits 1951 mit der Vertragswerk EGKS (Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl) für Deutschland (und Europa) begonnen hat und mit den Pariser Verträgen (von den Bilderbergern nachweislich erarbeitet) zur EWG und EURATOM ausgeweitet wurden.
Der EURO konnte und sollte nicht funktionieren, denn er ist das erpresserische Potential, die EU als Staatenbund festzuschreiben und zwar ohne demokratische Einrichtungen. Die Finanzkrise und die Eurokrise sind Akte eines weltumspannenden Schauspiels, von Puppenspielern im Hintergrund gestaltet, die nur an den Fäden ziehen müssen, damit die Figuren in diesem Puppenspiel so tanzen, wie es das Drehbuch vorschreibt. Und diese Puppenspieler bleiben im Dunkel oder verschwinden im Gewimmel der Forbes-Listen, die von den Menschen mit einer Mischung aus Neid, Ehrfurcht und Bewunderung gelesen werden, weil diese Leute eine Aura der Märchen aus 1001 Nacht umgibt, purer Luxus gepaart mit absoluter Macht auf der einen Seite und absolute Armut auf der anderen, dazwischen die Mittelschicht, die sich zufrieden in scheinbar sicheren Gefilden wähnt und noch ein wenig später aufwacht, als die untere Schicht, die teilweise bereits heute erkennt, dass sie und ihre Leben lediglich Figuren in einem Drehbuch sind.
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