Mittwoch, 23. Mai 2012

Verhinderter An­schlag auf US-Flug­zeug : Neuer Un­ter­wä­sc­he­bom­ber stand im Di­enst von CIA, MI5

Verhinderter An­schlag auf US-Flug­zeug : Neuer Un­ter­wä­sc­he­bom­ber stand im Di­enst von CIA, MI5:

Die CIA ve­r­ei­tel­te nach ei­ge­nen An­ga­ben ei­nen ge­plan­ten Bom­ben­an­schlag auf ein US-Pas­sa­gier­flug­zeug im Je­men. Doch der Mann ent­puppt sich als Agent Pro­vo­ca­teur
Wolfgang Eggert (doriangrey.net)
DER PLOT

(we)Am Jah­res­tag der „Bin-La­den-Er­le­di­gung“ wie­der ei­ne Top-Sto­ry wie aus Hol­ly­wood. Ein Kri­mi mit Hap­py End „in al­ler­letz­ter Se­kun­de“. Der Bö­se wird über­wäl­tigt.
Nach An­ga­ben von CIA-Beam­ten woll­te der Al-Kai­da-Ab­le­ger im Je­men ei­ne „ex­pe­ri­men­tel­le“Bom­be an Bord ei­nes Pas­sa­gier­flug­zeugs mit Kurs auf die USA sch­mug­geln. Da­bei ha­be es sich um ei­ne „neue Ent­wick­lung“ ge­han­delt, die kei­ne Me­tall­tei­le ent­hal­te und da­her bei Flug­ha­fen­kon­trol­len nur schwer ent­deckt wer­den kön­ne. US-Me­di­en zu­fol­ge, die sich auf Ge­heim­di­en­st­qu­el­len be­ru­fen, soll­te ein Selbst­mor­dat­ten­tä­ter die Bom­be un­ter sei­ner Klei­dung ver­steckt an Bord des Flug­zeu­ges brin­gen. Er sei je­doch „ge­stopp­t“ wor­den, be­vor er den Flug­ha­fen er­reich­te. US-Au­ßen­mi­nis­te­rin Hil­la­ry Cl­in­ton warn­te vor „im­mer per­ver­se­ren“ Ter­ror­me­tho­den.
DIE GE­HEIM­DI­ENST­HIN­TER­GRÜN­DE
Für auf­merk­sa­me Be­o­b­ach­ter hat­te die­se Wahr­heit kei­ne lan­ge Halb­wert­zeit. Schon ei­nen Tag nach der Er­folgs­mel­dung der CIA wur­de aus US- Re­gie­rungs­k­rei­sen be­kannt, dass der At­ten­tä­ter in Wir­k­lich­keit ein In­for­mant der CIA und des sau­di­schen Ge­heim­di­ens­tes war.
Die­se Wen­de der Er­eig­nis­se, sch­reibt der lin­ke ame­ri­ka­ni­sche Bür­ger­recht­ler Bill Van Au­ken in ei­ner län­ge­ren Ana­ly­se, „er­in­nert an zahl­rei­che an­de­re Ter­r­or­ver­schwör­un­gen, die von staat­li­chen Be­hör­den „ve­r­ei­tel­t“ wur­den. In der über­wie­gen­den Mehr­heit die­ser Fäl­le ha­ben ge­hei­me In­for­man­ten als Pro­vo­kateu­re agiert und staat­lich kon­trol­lier­te „Ver­schwör­un­gen“ ein­ge­fä­d­elt, bei de­nen ein leicht­gläu­bi­ger Sün­den­bock mit Geld, Bom­benat­trap­pen und fal­schen Waf­fen ver­sorgt wur­de, be­vor er ver­haf­tet wur­de.“
In die­sen Zu­sam­men­hang fügt sich die Mel­dung der „New York Ti­mes“, wo­nach sich der ver­hin­der­te At­ten­tä­ter der­zeit im US-Bünd­ni­st­reu­en Sau­di-Ara­bi­en be­fän­de – „in Si­cher­heit“. Der Na­me und die Na­tio­na­li­tät des Man­nes sei­en nicht be­kannt ge­macht wor­den. Dies aus gu­ten Grund, denn all­mäh­lich stell­te sich her­aus, dass der gro­ße Un­be­kann­te nicht nur nach­träg­lich als „In­for­man­t“ son­dern schon im Vor­feld des an­geb­li­chen Ter­r­or­plans als Mit­ar­bei­ter der an­g­loa­me­ri­ka­ni­schen Schlap­p­hut­fa­mi­lie fun­giert hat­te. Er be­saß die bri­ti­sche Staats­bür­ger­schaft, leb­te „lan­ge Zeit in Großbri­tan­ni­en“ (CNN) und war, laut SPIE­GEL, “vom Ge­heim­di­enst MI5 ge­brief­t“, d.h. in sei­ne ex­p­lo­si­ve Rol­le ein­ge­wie­sen wor­den.
Weiterlesen…

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen