
Die Geburtenrate im Land wird gemeinhin als Gradmesser erfolgreicher Familienpolitik bezeichnet. Zahlreiche Instrumente wie Elterngeld, Krippenausbau, Kindergeld und andere haben das erklärte Ziel, die Geburtenrate zu erhöhen. Getan hat sich nichts, denn nach wie vor bekommen Frauen in Deutschland im Schnitt nicht mehr als statistisch knapp 1,4 Kinder. Das bedeutet in realen Kindern: Familien bekommen eines oder zwei Kinder. Um eine Gesellschaft zu erhalten, sprich um mehr Menschen zu gebären als natürlicherweise sterben, gehen Experten davon aus, dass wir eine Geburtenrate von mindestens 2,1 Kindern pro Frau haben müssten. Davon sind wir weit entfernt, und da eine Frau nun mal nicht 0,1 Kinder bekommen kann sondern nur eines, zwei, drei oder mehr, zeigt sich: Wenn wir nicht mehr Frauen dazu bewegen können, mehr als zwei Kinder zu bekommen, wird es mit einer gesteigerten Geburtenrate nie etwas werden. Allein schon mathematisch ist es deswegen zwingend: Wir brauchen mehr Großfamilien in Deutschland!
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