Bei einem Anschlag in Damaskus sind nach offiziellen Angaben 26 Menschen getötet worden. Weitere 63 Menschen seien bei dem Selbstmordanschlag im Zentrum der Hauptstadt verletzt worden, meldete das syrische Staatsfernsehen.
Oppositionelle (Wer ist das?) äußerten die Vermutung und westliche Medien (natürlich auch in Deutschland) berichten dies einstimmig: der Anschlag sei ein Racheakt der Führung um Assad und die syrische Regierung habe den Terroranschlag selbst organisiert. Hier lässt sich ein Muster der westlichen Propaganda erkennen. Sind wahhabitische Terroristen eines Terroranschlages in pro-israelischen Ländern oder gegen Personen aus pro-israelischen Ländern verdächtig, so gilt die Frage, ob eine westliche Regierung oder Israel den Terroranschlag selbst gemacht hat, als tabu. Siehe 9/11, Rafiq Hariri, 7/7 und so weiter und so fort. Wer da den Gedanken erörtert, westliche, saudische oder israelische Geheimdienste könnten da ihre Finger mit im Spiel gehabt haben, wird regelmäßig wegzensiert, als Verschwörungstheoretiker oder Spinner gebrandmarkt und so weiter und so fort. Die westliche Propaganda stellt es so dar, egal wie die Fakten sind. Im Irak gibt es beispielsweise gerade sehr deutliche Hinweise darauf, dass der von den USA protegierte Spitzenpolitiker Tareq Al-Hashimi Drahtzieher von mörderischen Bombenanschlägen war.
Findet ein mörderischer Terroranschlag jedoch in einem Land statt, dass der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft missliebig ist, so wird der Gedanke propagiert, es sei eine Verschwörung der Regierung, ein Terroranschlag unter falscher Flagge, den die missliebige Regierung selbst organisiert hat. Die Tagesschau zensiert nun alles weg, was gut begründet der Vermutung widerspricht, dass ein Terroranschlag ein Anschlag unter falscher Flagge war, und nicht etwa ein Anschlag der Al-Kaida-Darlings der NATO, die in den NATO-Medien bezüglich Libyen seinerzeit noch für einen erfolgreichen Selbstmordanschlag gefeiert wurden.
Dr. Jamal Wakim, politischer Analyst und Professor an der libanesischen internationalen Universität sagte gegenüber RT, die USA stecken hinter der Gewalt in Syrien. Das Land wäre nur eine weitere Schachfigur im grossen geopolitischen Spiel.
“Ich glaube, die welche hinter dem Bombenanschlag stecken, sind die selben wie hinter den Anschlägen im Irak. Diese Anschläge werden von Gruppen durchgeführt, die der CIA nahestehen, in einem Versuch Syrien und den Irak zu destabilisieren. Während die Amerikaner aus dem Irak sich zurückziehen, versuchen sie die Weichen ihrer Nahost-Politik zu stellen, um die Region unter ihrer Kontrolle zu behalten,“ sagte Dr. Wakim.
Quellen:

- nocheinparteibuch.wordpress.com
- sueddeutsche.de -
Syrien, eine weitere Schachfigur im geopolitischen Spiel - guter Artikel von Freeman alles Schall und Rauch
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