CARACAS, 7. Januar (AFP) – Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad reist am Sonntag für fünf Tage nach Lateinamerika. Erste Station ist Venezuela, wo er mit Staatschef Hugo Chávez zusammenkommt. Die beiden Politiker pflegen seit Jahren enge Beziehungen, vereint sind sie unter anderem in ihrer feindseligen Haltung gegenüber den USA. Zweite Station von Ahmadinedschads Reise ist Nicaragua, wo er an der Amtseinführung des wiedergewählten Präsidenten Daniel Ortega teilnimmt. Anschließend reist er weiter nach Kuba und Ecuador. Der Iran ist wegen seines Atomprogramms international weitgehend isoliert. Die Beziehungen zum Westen hatten sich zuletzt weiter verschlechtert, nachdem der Iran mit einer Sperrung der Meerenge von Hormus gedroht hatte. mid/lan

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen