Sonntag, 6. November 2011

Flucht Vertreibung - Beneš durch die deutschböhmische Brille - Vertreibung

Vor und nach dem Zweiten Weltkrieg: Beneš durch die deutschböhmische Brille Radio-Bericht - Vertreibung:

Vor und nach dem Zweiten Weltkrieg: Beneš durch die deutsch-böhmische Brille. Konferenz in Prag - Radio-Bericht radio.cz
Edvard Beneš, der ehemalige Außenminister und Staatspräsident der Ersten Tschechoslowakischen Republik, war im Oktober das Thema einer Konferenz im Goethe-Institut in Prag. Historiker aus Deutschland, Tschechien, aber auch zum Beispiel aus Großbritannien diskutierten über die kontroversen Wahrnehmungen von Beneš.

Geladen hatten das Masaryk-Institut und das Archiv der Wissenschaften gemeinsam mit dem Collegium Carolinum aus München.
Marco Zimmermann war bei der Konferenz und hat nachgefragt, wie sich das Bild von Beneš bei den Deutschen aus der Tschechoslowakei gewandelt hat.


Töten auf Tschechisch
Drei Millionen Sudetendeutsche werden am Ende des Zweiten Weltkrieges
aus ihrer Heimat vertrieben. Hass und Rachegefühle der Tschechen
gegenüber den Deutschen entladen sich – egal, ob sie mit den Nazis
kooperiert hatten oder nicht. 20.000 bis 30.000 Menschen werden
bestialisch ermordet. Manche Historiker sprechen sogar von über 200.000.
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