Sonntag, 6. November 2011

"Monita Secreta" der Jesuiten sind eine Fälschung!

"Monita Secreta" der Jesuiten sind eine Fälschung!:

Die Jesuiten stehen für viele für Intrigen, Heuchelei und Musterbeispiel einer subversiven Bewegung. Und ein Teil Wahrheit ist auch dabei, denn die Jesuiten bildeten über viele Jahrhunderte den Geheimdienst der römisch-katholischen Kirche. Heute werden sie aber für Desinformation missbraucht. Der Jesuitenorden hat seine weltliche Macht verloren.

Durch viele Internetforen und "Truther"-Webseiten werden die Monita Secreta, die geheimen Instruktionen der Jesuiten als angeblicher Beweis verbreitet der Jesuitenorden würde in Wahrheit hinter der Neuen Weltordnung stecken. Nur wenige nehmen sich die Zeit: 1.sich über die Herkunft der Monita Secreta zu informieren und 2. die Monita Secreta zu lesen!

Wer sich die Zeit nimmt das relativ kleine Büchlein zu lesen, dem wird auffallen, dass hier kein konkreter Plan vorliegt, um als Grundlage einer Jahrhunderte alten Verschwörung zu dienen. Außerdem fallen offensichtliche Widersprüche im Text auf. So werden die "Jesuiten" angewiesen niemals über die Macht des Ordens zu sprechen und an späterer Stelle sollen die "Jesuiten" Druck auf wichtige Persönlichkeiten ausüben, indem man ihnen zu verstehen gibt, welche Macht der Jesuitenorden hat. An mancher Stelle wird behauptet der Papst sei in die Pläne des Ordens eingeweiht, an anderer Stelle wird beschrieben wie man den Papst unter die Fittiche des Ordens bringen könnte. Sehr auffällig ist dabei, wie Jerusalem gerade als wichtigste Stadt herausgestellt wird, nicht etwa Rom!

Das Dokument soll von Herzog Christian von Braunschweig entdeckt worden sein, der jedoch zum Zeitpunkt des ersten Auftauchens der Monita secreta gerade einmal zwölf Jahre alt war. Auch widersprechen sich die Angaben des Fundortes. Genannt werden Paderborn, Prag, Lüttich, Antwerpen, Glatz sowie ein gekaperter Ostindiensegler. Viel Kritiker führen die Monita Secreta auf den Polen Hieronim Zahorowski zurück, der 1611 aus dem Orden ausgeschlossen worden war.



Der Jesuitenorden wurde 1534 von dem Nichtjuden Ignatius Loyola gegründet. Es geistert noch heute die Behauptung durchs Netz der Gründer des Ordens sei ein Marrano (heimlicher Jude) gewesen, für was es allerdings bis heute keine Beweise gibt. Loyola stammte aus einer hochangesehenen christlichen Familie. der Ordensmitgründer Laynez war jüdischer Abstammung. Als der Jesuitenorden feststellte, dass eine große Anzahl der Marranen (Neu-Christen) in den Jesuitenorden eintreten wollte und schon eine Anzahl von ihnen im Orden waren, beschloss man Neu-Christen oder Marranen nicht mehr zum Orden zuzulassen. Historisch gesehen hat das allerdings nicht viel gebraucht. Marranen-Familien, die über die 5.Generationen christlich blieben, wurden nicht mehr als Marranen bezeichnet, obwohl viele von ihnen immer noch heimlich den Lehren Mose' anhingen.

Die Jesuiten waren erbitterte Feinde der Freimaurerei, des Protestantismus und des Judentums. Der Freimaurer Napoleon befreite seiner Zeit die Juden aus den Ghettos, wo immer er auch hinging. Die Jesuiten hingegen verbannte er stets aus dem Land. Historisch lässt sich zeigen, dass Länder, in denen Judentum und Freimaurerei führende Stellungen inne hatten, die Jesuiten verbannt wurden.

Hier können sie jüdische Mitglieder von WeAreChange sehen, die den "Schwarzen Papst" konfrontieren:



"Die Kunst, sowohl die Massen als auch die einzelnen Menschen mittels geschickt angewandter Theorien und Phrasen, mit sozialen Maßnahmen und anderen sinnreichen Mitteln, von denen die Nichtjuden nichts verstehen, zu regieren, bildet ebenfalls einen Teil unseres Verwaltungsgenies und beruht auf der richtigen Zergliederung der Begriffe, auf genauer Beobachtung und einem so feinem Auffassungsvermögen, daß wir auf diesem Gebiete keine ebenbürtige Gegner haben; ebensowenig vermögen sich solche in der Anlage politischer Pläne oder hinsichtlich unserer Einigkeit mit uns zu messen. Nur die Jesuiten allein könnten uns in diesen Belangen gleichkommen, aber es gelang uns, sie in den Augen der gedankenlosen Menge herabzusetzen, weil sie eine sichtbare Organisation bilden, während wir mit unserer geheimen Organisation im Dunkeln blieben." (Protokolle der Weisen von Zion)

Man möge von den gefälschten Protokollen halten was man mag!




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