Seit der Gründung der katholischen Kirche herrscht ein gespaltenes Verhältnis zum Judentum. Erst seit dem Jahre 1958, mit der Wahl des Hochgradfreimaurers Roncalli zu Papst (Johannes XXIII.), hat sich dieses Verhältnis nachträglich geändert.
Im 3.Jahrundert kam die gnostische Bewegung als erste Herausforderung für die katholische Kirche auf. Die beiden Historiker John Yarker and J. Matter führen den Gnostizismus auf das Gedankengut des Juden Simon Magus zurück. Der Gnostizismus basierte auf der jüdischen Kabbala (Geheimlehre) und behauptete die Bibel hätte eine esoterische Bedeutung, die der angeblich exoterischen Lehre der katholischen Kirche gegenüberstand. Die Kirche sah sich folglich in den Grundfesten herausgefordert.
Eine weitere schwere Herausforderung war die Lehre des Arianismus, die eine Dreifaltigkeit Gottes ablehnte. der Schriftsteller William Thomas Walsh schreibt über Arius, den Gründer dieser Glaubensrichtung: "Arius, der katholische Jude griff die Heiligkeit Christus verräterischerweise an und er war erfolgreich darin die christliche Welt für Jahrhunderte zu spalten." (William Thomas Walsh: Philip II. Ed. Espasa Calpe, p. 266.)
Ein Verwandter des Kaiser Konstantin, Julian, wurde 360 römischenr Kaiser. Sein Ziel war die Vernichtung der katholischen Religion und die Wiederherstellung des jüdischen Glaubens. Er wollte sogar den Tempel Salomos wieder aufbauen. Der jüdische Historiker Graetz beschreibt die Zeit Julians mit folgenden Worten: "Die Zeit der Herrschaft Julians, die nur zwei Jahre dauerte, war eine Zeit der extremen Glückseligkeit für die Juden im römischen Imperium." Als der Katholik Jovian an die Macht kam, schlug die Situation um.
Bis zum Einfall der "Barbaren" und damit dem Ende des römischen Imperiums verbesserte sich die Situation der Christen in Rom enorm. Nachdem Rom gefallen war, unterdrückte man komischerweise nur die Christen, die jüdische Gemeinschaft blühte unter der "barbarischen" Herrschaft auf. Die Barbaren waren Anhänger des Arianismus. In der "Jewish-Castilian Encyclopedia" kann man darüber lesen: "Weil die Angreifer (Barbaren) so ein tolerantes Verhalten gegenüber den Hebräern zeigten, erklärten die Juden ihre Solidarität mit ihnen und unterstützen ihre Kriege gegen die katholischen Monarchien." (Jewish-Spanish Encyclopaedia. Edit. mentioned. Vol. I, Word “Arianism”.) Juden durften vor der arianischen Invasion keine öffentlichen Posten inne haben und mussten sich öffentlich als Juden kennzeichnen.
Als die arianischen Visigoten zum Christentum konvertierten trafen führende Katholiken in Toledo zusammen und hielten mehrere Räte ab. Im dritten Rat von Toledo wurde über die Juden beschlossen, dass sie nie mehr öffentliche Posten inne haben dürfen. Der vierte Rat von Toledo exkommunizierte alle Bischöfe und Klerikalen die sich für die Juden aussprachen. Wir sehen also, das mit dem Fall des Arianismus sich auch die Position der Juden extrem änderte und ähnliche Verhältnisse wie vor der arianischen Eroberung Roms Einzug hielten. Im weiteren Verlauf der Geschichte wurden viele Bischöfe exkommuniziert, weil sie heimlich den Lehren des Judentums anhingen. Die Kirche war der Meinung, dass die Juden versuchen würden die katholische Kirche zu infiltrieren. Erinnert sei hier auch an die Spanische Inquisition, deren Hauptziel die Bekämpfung der "Marranen", der falschen "Neu-Christen" (Juden, die unter Vortäuschung falscher Tatsachen zum Christentum konvertiert sind) war.
Im Jahr 800 wurde Karl der Große zum Deutschen Kaiser gekrönt. Karl der Große entstammte den Merowingern, einer jüdischen Adelsfamilie, die aus dem 768 gegründeten jüdischen Fürstentum Septimanien, das zu dieser Zeit in Frankreich entstand, stammte. Karl bezeichnete sich als REX SALOMO und REX DAVID, wie man heute noch unschwer auf Karls Kaiserkrone nachlesen kann. Karl setzte überall jüdische Mittelsmänner ein und erlaubte den Juden den Sklavenhandel. Karl verstand sich offenbar als jüdischer Messias. Der "Orden von Sion", der 1099 von einem seiner Nachfahren (Gottfried von Buillon) gegründet wurde, und der bis heute bestehen soll, hat sich zum Ziel gesetzt die Merowinger-Herrschaft wieder aufzurichten. Einer der wichtigsten Nachfahren sind die Habsburger.
Wichtige weitere Punkte in der Kirchengeschichte sind die Albigenser- und Waldenserkriege. Auch in diesen Kriegen sah die katholische Kirche durch Juden aufgestachelte Aufstände, die es nieder zu schlagen galt. Bischof Lucas de Tuy schreibt über diese Kriege: "Die häretischen Lehren [Albigenser, Waldenser] wurden von jüdischen Verwandten und Freunden der Prinzen und Richter der Städte verbreitet." (Bishop Lucas Tudensis: De altera vita adversus Albigensis errores, Vol. NI, 3.) Historisch bedeutend ist hier, dass die Aufstände überwiegend in Frankreich stattfanden und dort auch die größten jüdischen Gemeinden zu finden waren. Man erinnere sich an das jüdische Fürstentum Septimanien.
Im 12.Jahrhundert stieg in Italien eine jüdische Adelsklasse auf, die schon bald auch für die katholische Kirche gefährlich wurde. 1130 schaffte es die jüdische Pierleoni-Familie sogar eine Familienmitglied auf den Papststuhl zu bringen. Im 12.Jarhundert brach in Rom eine republikanische Revolution aus, die die katholische Kirche in ihren Grundfesten berührte. Federführend für die Revolution war nach historischen Quellen die Familie Pierleoni.
1517 startete die Reformation, die der katholischen Kirche einen tiefen Schlag versetzte. Der Protestantismus forderte eine Rückkehr zur Grundlage der Heiligen Schrift, die ohne die Kirche jedermann selbst auslegen sollte. Die wichtigsten Reformatoren waren der Mönch Martin Luther und der Jude Johannes Calvin. Interessant ist noch, dass die Freimaurerei sich heute dazu bekennt, von Anfang an am Protestantismus beteiligt gewesen zu sein, ja sogar dessen Urheber zu sein. 1517 existierte zwar noch keine Großloge, aber vor allen die Templer, die Vorgänger der Freimaurer, trieben ihr Unwesen. Außerdem gab es bereits die Rosenkreuzer, die aus den Templer hervorgingen (Ashmole war nicht nur der Mitgründer der Rosenkreuzer, sonder auch ein hoher Templer). Martin Luther soll Mitglied der Rosenkreuzer gewesen sein. Als Antwort auf die "häretischen" Lehren des Protestantismus schuf die katholische Kirche den Jesuitenorden unter der Führung des Nichtjuden Ignatius Loyola. Für die nächsten Jahrhunderte herrschte ein Konflikt zwischen den Juden und den Jesuiten. Die Jesuiten lehnten jede Form der Demokratie und der Republik ab. Sie waren erbitterte Kämpfer gegen die französische Revolution.
Die französische Revolution ist tief mit den Templern verbunden und deshalb müssen wir uns erstmal den Templern widmen. Der Templerorden wurde nach der Eroberung Jerusalems gegründet. Alle Gründer und führenden Mitglieder des Templerordens waren Juden. Der Templerorden war die Gründung einiger jüdischer Handelsmänner, die aus dem Nahen Osten nach Europa kamen. Die Templer waren auch die ersten europäischen Bankiers. Ihr Ziel war die Errichtung des Salomonischen Tempels in Jerusalem. Als die Kirche und der französische König herausgefunden haben wollten, das die Templer eine Revolution gegen Monarchie und Kirche vorhatten, wurde der Templerorden verboten und alle Templer, denen man habhaft werden konnte, gefangen genommen. Der Großmeister Jacques de Molay wurde 1314 auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Er schwor auf dem Scheiterhaufen bittere Rache an den Nachfahren des französischen Königs und des Papstes. Viele Templer suchten Zuflucht in der neu aufblühenden Freimaurerei und schufen dort den Schottischen Ritus, den heute wichtigsten Ritus der Freimaurerei. Als die freimaurerischen Jakobiner die französische Revolution durchführten, erfüllte sich die Rache des Großmeisters der Templer. Als die französischen Monarchen mit der Guillotine hingerichtet wurden, schrien führende Freimaurer: "Das ist für Jacques de Molay und die Templer!" Andere Freimaurer, die katholische Priester verhafteten, taten dies "im Namen der Templer und Albigenser".
Der Freimauer Napoleon entließ überall die Juden aus den Ghettos und verbot die Jesuiten. Napoleon krönte sich selber und widersprach damit dem Machtanspruch der katholischen Kirche, daraufhin wurde Napoleon exkommuniziert. Als Napoleon 1814 im Kampf gegen England und Preußen verlor, wurde auf dem Kongress von Vienna die alte Ordnung der Monarchie und der Kirche wiederhergestellt. In Italien wurden die Juden wieder vom Papst in die Ghettos geschickt. Weitestgehend unbekannt ist, dass Napoleon den Salomonischen Tempel wieder errichten wollte, also genau das selbe wie die Templer ihrer Zeit oder die Freimaurer unserer Zeit.
Im Deutschen Reich 1871 wurden die Jesuiten wieder verboten und den Juden der normale Bürgerstatus verliehen. In Preußen, wo viele Juden führende Stellungen inne hatten, sah die katholische Kirche ihren größten Feind vor dem ersten Weltkrieg. Nach dem ersten Weltkrieg und der mehrheitlich von Juden beeinflussten Weimarer Republik, sah die Kirche im nationalsozialistischen Deutschland "eine Hoffnung gegen die Juden", wie interne Quellen bezeugen. Als Deutschland 1945 den Krieg verloren hatte, zogen auch für die katholische Kirche andere Zeiten auf. Freimaurerische Kräfte hatten erfolgreich die Kirche unterwandert und schafften es 1958 einen Hochgradfreimauer (Roncalli) auf den Papststuhl zu bringen. Seit dieser zeit nun sind alle Päpste entweder jüdischer Abstammung oder Freimaurer. Eine Ausnahme bildet Johannes Paul I., der nach 33 tagen im Amt vergiftet wurde. Angeblich wollte Paul I. eine Liste aller Bischöfe veröffentlichen, die einer Loge angehörten und diese exkommunizieren. Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil 1962 erklärte die Kirche, dass die Juden keinerlei Schuld am Tod Jesu tragen und seit dieser Zeit findet ein erheblicher Dialog im Vatikan zwischen jüdischen (Bnai Brith) und katholischen (Jesuiten) Gruppen statt.
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