Ulrich Schacht – “Vereister Sommer”:
Ulrich Schacht wurde 1951 in einem DDR-Frauengefängnis geboren. Die Mutter wurde entlassen, als er knapp drei Jahre alt war. Seine ersten Erinnerungen an den Vater hingegen, einen sowjetischen Offizier, liegen weniger als 15 Jahre zurück. Er schloss 1999 erfolgreich seine Suche nach ihm ab, nachdem er zuvor nur aus den Briefen und Erzählungen seiner Mutter von ihm gehört hatte. Sein aktuelles Buch “Vereister Sommer” handelt von seiner Familiengeschichte, sowie der Suche nach dem Vater im russischen Winter.
Ken Jebsen spricht mit Ulrich Schacht auch über die aktuelle Entwicklung in der EU, Religion, Links- und Rechtsradikalismus, sowie kommunistische und faschistische Diktaturen.Quelle: kenfm.de
Vereister Sommer: Auf der Suche nach meinem russischen Vater
Auf der Suche nach meinem russischen Vater Es ist Sommer, Christa und Wolodja sind verliebt. Die Deutsche und der sowjetische Offizier träumen von einer gemeinsamen Zukunft. Bis sie verraten werden. Jahrzehnte später spürt Ulrich Schacht der verhängnisvollen Geschichte seiner Eltern nach. Gegen den Widerstand seiner Mutter versucht er, seinen Vater zu finden. An einem Frühlingstag steht er einem Mann gegenüber, von dem er hoffte, dass er sein Vater sei. – Ein tief bewegendes Zeitzeugnis, exakt wie ein Geschichtsbuch, anschaulich wie ein Roman. »Aber ihr erster gemeinsamer Sommer war mitten im August schon zu Ende gewesen: vereist, über Nacht. Einen nächsten würde es nicht mehr geben, nie.« Vereister Sommer
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen